#3 Klimawandel, Umweltzerstörung und die Menschenrechte

22.06.2021, 18:00 Uhr

Cesar Garavito (NYU School of Law), Arpitha Kodiveri (European University Institute), Luisa Neubauer (Fridays for Future) und Miriam Saage-Maaß (ECCHR-Programmleiterin Wirtschaft und Menschenrechte) sprechen über das Potenzial der Menschenrechte im Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung.

Die aktuelle Klimakrise hat dramatische Folgen für unsere Erde. Eine der wesentlichen Ursachen für Klimawandel und Umweltzerstörung: das kapitalistische Wirtschaftssystem, das auch soziale, rassistische und geschlechtsbezogene Ungleichheiten verstärkt. Technische Entwicklungen können nicht die einzige Lösung für die Bewältigung dieser Krise sein. Wir müssen unsere Gesellschaften und aktuelle Wirtschaftsmodelle grundlegend überdenken.

Auf dieser Veranstaltung erörtern unsere Gäste, welche Rolle die Menschenrechte bei einer gerechten Umgestaltung spielen können. Die Menschenrechte können betroffenen Gemeinschaften und Personen helfen, ihre Forderungen nach einer nachhaltigen Klimapolitik durchzusetzen. Und sie können Regierungen und Unternehmen dazu zwingen, Umweltbelange und soziale Gerechtigkeit zu verbinden. Doch brauchen wir dazu auch neue menschenrechtliche Konzepte? Wie stehen Menschen- und Umweltrechte zueinander? Und wer trägt am Ende die rechtliche Verantwortung für die Klimakrise? Diskutieren Sie mit.

Die Veranstaltung wird hier live getreamt.

Rupture and reckoning: 20 years of Guantánamo

11.09.2021, 15:00 Uhr

Eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe über das Erbe des berüchtigten Gefangenenlagers und die US-Terrorismusbekämpfungspolitik zwei Jahrzehnte nach dem 11. September 

Genau vier Monate nach den…

Menschenrechte in Krisenzeiten: Widerstand und konkrete Utopien

22.09.2021, 18:00 Uhr

Veranstaltungsreihe, Mai – November 2021

Menschenrechte sind eine konkrete Utopie – sie gilt es zu verteidigen. Nur wie, in Zeiten tiefgreifender globaler Umbrüche? Können wir die aktuellen Krisen…

Archiv

weiterlesen