Berlin

Unternehmen vor Gericht.

06.03.2016, 00:00 Uhr
Am 1. März erscheint „Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für Menschenrechte“ (Verlag Klaus Wagenbach), das neue gemeinsame Buch von Wolfgang Kaleck, Generalsekretär des ECCHR und Dr. Miriam Saage-Maaß, stellvertretende Legal Director des ECCHR.
 
ArbeiterInnen in Bangladesch, GewerkschafterInnen in Kolumbien und BäuerInnen im Sudan nehmen die Verbrechen mächtiger Unternehmen nicht länger hin. Vor Gerichten setzen sie sich zur Wehr und fordern ihre Rechte ein - auch in Europa. Das ECCHR unterstützt sie dabei und interveniert gegen deutsche Unternehmen wie den Textilhersteller KiK und das Ingenieurunternehmen Lahmeyer, gegen Konzerne wie Nestlé, Pharmafirmen wie GlaxoSmithKlein oder das transnationale Holzunternehmen Danzer Group.
 
Anhand von Einzelfällen beschreiben Kaleck und Saage-Maaß die Arbeit des ECCHR und von Menschenrechtsanwälten weltweit. Und sie schildern, wie Menschenrechtsorganisationen und soziale Bewegungen juristische Arbeit in ihren politischen und sozialen Kampf integrieren: Neben Streiks und Protesten zwingen auch juristische Verfahren die Firmen zum Umdenken.
 
Bei einer Matinee am 6. März um 12:00 Uhr in der „Bar jeder Vernunft“ in Berlin stellen Kaleck und Saage-Maaß ihr Buch vor und diskutieren darüber mit Michael Windfuhr, stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR).

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11.09.2021, 15:00 Uhr

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Menschenrechte sind eine konkrete Utopie – sie gilt es zu verteidigen. Nur wie, in Zeiten tiefgreifender globaler Umbrüche? Können wir die aktuellen Krisen…

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