Berlin

Internationale Terrorismusbekämpfung und geheimdienstliche Zusammenarbeit

Podiumsdiskussion

31.10.2011, 00:00 Uhr

Aus Anlass der Anhörung Deutschlands vor dem UN-Antifolterkomitee am 4. und 8. November 2011 in Genf laden Amnesty International, Human Rights Watch und ECCHR zu einer gemeinsamen Präsentation ein. Amnesty International und ECCHR werden ihre Parallelberichte zum deutschen Staatenbericht an das UN-Antifolterkomitee vorstellen. Warum der Ausschuss sich kritisch mit Deutschland auseinandersetzen sollte, hat ECCHR auch in seinem umfassenden Bericht zum sogenannten BND-Untersuchungsausschuss und den daraus gezogenen Konsequenzen, „Folter und die Verwertung von Informationen bei der Terrorismusbekämpfung“, dargelegt. Human Rights Watch wird auf der Grundlage des Berichts „Ohne Nachzufragen“ über die geheimdienstliche Zusammenarbeit europäischer Länder mit Folterstaaten berichten.

Alle Präsentationen greifen Punkte aus dem deutschen Staatenbericht an das UN-Antifolterkomitee kritisch auf. Dabei werden sowohl Einzelschicksale von Misshandlungen im Rahmen der Terrorismusbekämpfung diskutiert als auch grundsätzlich rechtliche Bewertungen vorgenommen und Reformvorschläge gemacht. Ein Schwerpunkt wird auf der Rolle von geheimdienstlicher und polizeilicher Zusammenarbeit und der Unvereinbarkeit bestimmter Kooperationsformen mit dem absoluten Folterverbot liegen.

Den Haag

Fighting double standards before the ICC: Torture by UK forces in Iraq

Podiumsdiskussion

01.10.2019, 18:30 Uhr

The Hague Humanity Hub
Fluwelen Burgwal 58, 2511 CJ Den Haag, Niederlande

Hundreds of Iraqis who were detained by UK forces during the Iraq war have described abuse and torture. Their testimonies show a pattern of violent beatings, sleep deprivation, lack of food,...

Berlin

Tödlicher Dammbruch in Brasilien: Welche Verantwortung tragen deutsche Unternehmen?

Podiumsdiskussion

22.10.2019, 19:00 Uhr

Tagungswerk
Lindenstraße 85, 10969 Berlin

Der Dammbruch einer Eisenerzmine im brasilianischen Brumadinho im Januar 2019 tötete mehr als 270 Menschen. Der giftige Minenschlamm verseuchte große Teile des Flusses Paraopeba und damit das...

Archiv

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