Swakopmund

Der Genozid an Ovaherero und Nama & Restorative Justice

29.03.2019, 17:00 Uhr

Swakopmund Hotel & Entertainment Centre
2 Theo-Ben Gurirab Street, Swakopmund, Namibia

Völkermord-Denkmal in Windhoek © Photo: ECCHR

Die Auswirkungen der kolonialen Vergangenheit Europas in die postkoloniale Gegenwart werden immer öfter und immer offener diskutiert. So stellt sich die Frage, wie eine wirkliche Aufarbeitung kolonialen (Un)Rechts aussehen kann, umso mehr. Klar ist, dass es dabei nicht nur um Verhandlungen zwischen Staaten gehen kann, sondern eine wirkliche Aufarbeitung als Prozess zwischen Gesellschaften geschehen muss. Dabei stellen sich nicht nur aus Sicht der ehemals Kolonisierten Fragen:

Wer spricht und über wen wird gesprochen? Welche Perspektiven und Erinnerungen sind Gegenstand des Gesprächs, welche bleiben außen vor? Welches Recht ist zur Aufarbeitung (post)kolonialen Unrechts nötig? Wie gelingt ein konstruktiver und zukunftsweisender Diskurs?

115 Jahre nach dem Völkermord an den Ovaherero und Nama, wollen wir am 29. März 2019 diese Fragen gemeinsam diskutieren und reflektieren. Als abschließender Teil der Veranstaltungsreihe "Namibia: Eine Woche für Gerechtigkeit" laden die Ovaherero Genocide Foundation (OGF), die Nama Traditional Leaders Association (NTLA), das Nama Genocide Technical Committee (NGTC), die Akademie der Künste (AdK) und das ECCHR zu einer Podiumsdiskussion ein, die am Ende der internationalen Konferenz "International Law in Postcolonial Context" steht. Hier sollen abschließend Ergebnisse und Gedanken der Konferenz zusammengeführt werden.

Es diskutieren unter anderem:

Ida Hoffmann, Wolfgang Kaleck, Gaob Johannes Isaack, Paramount Chief Adv. Vekuii Rukoro, Henning Melber, John Nakuta

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung bis zum 24. März 2019 (bitte beachten Sie, dass wir keine Anmeldebestätigung senden).

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