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22.02.2023

Doppelstandards im Pestizidhandel beenden: Legistlative Bestrebungen aus Deutschland, Indien und Tunesien.


22.02.2023, 14:00 Uhr
Online

Das Online-Event präsentiert legislative Bestrebungen in exportierenden und importierenden Ländern, um den Handel von Pestiziden, die im Herkunftsland verboten sind, zu stoppen. Der Export von illegalen Pestiziden in Drittländer wird als Bedrohung der Meschenrechte anerkannt. Im Falle der Europäischen Union (EU) ist der Großteil der gefährlichen Agrarchemikalien aufgrund ihren negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und/oder die Umwelt nicht zur Verwendung zugelassen. Dennoch werden diese von Herstellern in EU-Ländern wie z.B. in Deutschland immer noch für den Verkauf im Ausland produziert. Dem Aufruf solche Doppelstandards im Pestizidhandel zu beenden schließen sich zivilgesellschaftliche Organisationen im Globalen Süden und Norden sowie Menschenrechtsexpert*innen der Vereinten Nationen an. Geschehnisse aus Deutschland, Indien und Tunesien liefern Beispiele, was auf legislativer Ebene unternommen werden kann.

Sprecher*innen:

  • Susan Haffmans Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany)
  • Semia Gharbi Association d‘Education Environnementale pour les Futures Générations (AEEFG Tunisia)
  • Dileep Kumar Pesticide Action Network India (PAN India)
  • Mirka Fries (LL.M.)
  • Ida Westphal (Ass. iur.)

Moderation:

  • Dr Silke Bollmohr INKOTA-netzwerk
  • Dr Christian Schliemann-Radbruch European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)

Online-Veranstaltung, bitte registrieren Sie sich hier.

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), der Heinrich-Böll-Stiftung, dem INKOTA-netzwerk, dem Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) und der Rosa Luxemburg Stiftung organisiert.

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