Berlin

Los Juicios por sus Protagonistas.

Buchpräsentation

30.11.2015, 00:00 Uhr

Diese Veranstaltung wurde von der Botschaft der Republik Argentinien unterstützt.
 
Mehr als 30.000 Opfer und 600 verurteilte Täter – das ist die Bilanz der Diktaturverbrechen in Argentinien und ihrer bisherigen juristischen Aufarbeitung. Seit 2005 sind ehemalige Militärs, Polizisten und Zivilisten, darunter Ärzte, Pfarrer und Richter, verurteilt worden. Die Aufarbeitung der Komplizenschaft von Unternehmen verläuft bisher allerdings schleppend.
 
Das Buch „Los Juicios por sus Protagonistas“ gibt den ProtagonistInnen dieser Gerichtsverfahren, an denen sich auch das ECCHR beteiligt, eine Stimme: Überlebende von Haft- und Folterzentren, Verwandte von „Verschwundenen“, MenschenrechtsaktivistInnen und AnwältInnen. Ihre Berichte machen eine Vielfalt von Perspektiven und Erfahrungen sichtbar. Sie erzählen wie Opfer und Angehörigen im demokratischen Argentinien weiter stigmatisiert und ihre Geschichten immer wieder unsichtbar gemacht wurden.
 
Wie unterscheiden sich die Verfahren in den verschiedenen Regionen, in ländlichen Provinzen und in der Hauptstadt? Wovon hängt die strafrechtliche Aufarbeitung der Verantwortung von Wirtschaftsakteuren ab? Welche Bedeutung haben die Verfahren für Überlebende und Angehörige „Verschwundener“?
 
Gabriel Pereira ist Rechtsanwalt und Vizedirektor der Menschenrechtsorganisation ANDHES, die sich an Diktaturerfahren in Tucumán (Argentinien) beteiligt.
Rosario Figari Layús ist Soziologin an der Universität Marburg. Sie forscht zu Menschenrechten und Transitional Justice in Lateinamerika.
Wolfgang Kaleck ist Rechtsanwalt und Generalsekretär des ECCHR. Er arbeitet seit vielen Jahren u.a. zu Menschenrechtsverletzungen und Straflosigkeit in Lateinamerika.
Dr. Estela Schindel ist Soziologin an der Universität Konstanz. Die argentinischen Diktaturverbrechen sind einer Ihrer Forschungsschwerpunkte.

Windhoek

Symposium – Koloniales Unrecht und Aufarbeitung

Konferenz

25.03.2019, 18:00 Uhr

Goethe-Institut Namibia
1–5 Fidel Castro Street, P.O.B. 12 08, Windhoek, Namibia

Deutschland und Namibia verbindet durch die Jahre der Kolonialzeit eine besondere Geschichte. Seit 2015 gibt es offizielle Verhandlungen zwischen Namibia und Deutschland, die es zum Ziel haben eine...

Swakopmund , Windhoek

Namibia: Eine Woche für Gerechtigkeit

Veranstaltungsreihe

25.03.2019, 19:00 Uhr

115 Jahre nach dem Genozid an Ovaherero und Nama

Die Rückführung menschlicher Gebeine von Deutschland nach Namibia, die Klage von Herero und Nama vor einem Gericht in den USA, die Restitution in der...

Swakopmund

Internationales Recht in postkolonialen Kontexten

Konferenz

27.03.2019, 12:00 Uhr

Swakopmund Hotel & Entertainment Centre
2 Theo-Ben Gurirab Street, Swakopmund, Namibia

Die Rückführung menschlicher Gebeine von Deutschland nach Namibia, die Klage von Ovaherero und Nama vor einem Gericht in den USA, die Restitution in der Kolonialzeit geraubter Kulturgüter in Museen...

Swakopmund

Der Genozid an Ovaherero und Nama & Restorative Justice

Podiumsdiskussion

29.03.2019, 18:00 Uhr

Swakopmund Hotel & Entertainment Centre
2 Theo-Ben Gurirab Street, Swakopmund, Namibia

Die Auswirkungen der kolonialen Vergangenheit Europas in die postkoloniale Gegenwart werden immer öfter und immer offener diskutiert. So stellt sich die Frage, wie eine wirkliche Aufarbeitung...

Nürnberg

International Summer Course: Human Rights Law in Context

Sommerkurs

22.07.2019, 10:00 Uhr

Universität Erlangen-Nürnberg
Lange Gasse 20, 90403 Nürnberg

Das ECCHR organisiert dieses Jahr gemeinsam mit dem Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) eine Summer School mit dem Schwerpunk Wirtschaft und Menschenrechte. Themen werden unter anderem...

Archiv

weiterlesen