Wer wir sind

Noch nie saß ein_e Politiker_in oder Militär eines westlichen Staates wegen Kriegsverbrechen auf der Anklagebank des Internationalen Strafgerichtshofs.

Nur selten werden transnationale Unternehmen wegen ihrer Rolle bei Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung gezogen. Doch Regierungen, nicht-staatliche Akteure und Unternehmen sollen wissen: Die Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen sind nicht machtlos. Wir stehen an ihrer Seite.

Gemeinsam mit Betroffenen und Partner_innen weltweit nutzen wir juristische Mittel, damit die Verantwortlichen für Folter, Massaker, Vergewaltigung, wirtschaftlicher Ausbeutung und abgeschotteten Grenzen nicht ungestraft davonkommen.

Dem Unrecht das Recht entgegensetzten das ist das erklärte Ziel und die tägliche Arbeit des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR).

Das ECCHR ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2007 von Wolfgang Kaleck und weiteren renommierten Anwält_innen gegründet, um die Rechte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie anderen Menschenrechtsdeklarationen und nationalen Verfassungen garantiert werden, mit juristischen Mitteln durchzusetzen.

11.05.2018

Submission from Sherpa and ECCHR on an indictment of Lafarge for complicity in Crimes against Humanity

Sherpa and the European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), initiators of a criminal complaint against the cement-manufacturer Lafarge filed in conjunction with 11 former employees, argue, in a Memorandum to the investigative judges, that at this stage of the proceedings, it is necessary to indict the company Lafarge for complicity in crimes against humanity.

16.04.2018

Italien: Welche Verantwortung tragen Rüstungsfirmen und Behörden bei Saudi-Arabiens Bombenangriffen im Jemen?

Strafanzeige gegen RWM Italia S.p.A. – eine Tochterfirma der Rheinmetall AG – und gegen die italienische Behörde für Waffenexporte

In der Nacht vom 8. Oktober 2016 schlug eine Bombe – offenbar des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses – im Dorf Deir Al-Ḩajārī im Regierungsbezirk Al Ḩudaydah im Jemen ein. Bei dem Angriff starb eine sechsköpfige Familie, darunter die schwangere Mutter und vier Kinder. Am Tatort fanden sich Waffenteile, die darauf schließen lassen, dass bei dem Luftangriff eine Lenkbombe der Typenreihe MK80, ausgerüstet u.a. mit einer Komponente der Firma RWM Italia S.p.A. – einer Tochterfirma des deutschen Rüstungsunternehmens Rheinmetall AG – eingesetzt wurde.

31.01.2018

Fabrikbrand bei KiK-Zulieferer: Minimale Brandschutz-Verbesserungen hätten viele Leben gerettet

Experten-Video zu KiK-Verfahren beim Landgericht Dortmund

Ein paar Ausgangstüren mehr, gut zugängliche Treppen und deutlich gekennzeichnete Fluchtwege: Einige wenige Mittel hätten gereicht, um bei dem Brand der Textilfabrik Ali Enterprises am 11. September 2012 in Karatschi (Pakistan) vielen Menschen das Leben zu retten.

04.12.2017

Folter im Irak: Verfahren des Internationalen Strafgerichthofs gegen Großbritannien rückt näher

Die Eröffnung einer formalen Untersuchung der Straftaten britischer Militärs im Irak ist einen Schritt näher gerückt. Die Anklagebehörde des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag geht zur nächsten Phase ihrer Vorermittlungen über.

07.11.2017

Mehr Tatorte, mehr Tatverdächtige: Neue Strafanzeigen von Folterüberlebenden aus Syrien

Generalbundesanwalt muss Haftbefehle gegen Assads Führungsriege erwirken

Zusammen mit dem ECCHR haben Männer und Frauen aus Syrien beim Generalbundesanwalt zwei neue Strafanzeigen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen eingereicht. Erarbeitet hat das ECCHR die Anzeigen mit den syrischen Anwälten und Aktivisten Anwar al-Bunni und Mazen Darwish.

Pressekontakt

Anabel Bermejo
Medien & Kommunikation
T: +49 30 69819797
bermejo@ecchr.eu

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