Wer wir sind

Dem Unrecht das Recht entgegensetzen – das ist das erklärte Ziel und die tägliche Arbeit des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR).

Das ECCHR ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2007 von Wolfgang Kaleck und weiteren internationalen Jurist*innen gegründet, um die Rechte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie anderen Menschenrechtsdeklarationen und nationalen Verfassungen garantiert werden, mit juristischen Mitteln durchzusetzen.

Gemeinsam mit Betroffenen und Partner*innen weltweit nutzen wir juristische Mittel, damit die Verantwortlichen für Folter, Kriegsverbrechen, sexualisierte Gewalt, wirtschaftliche Ausbeutung und abgeschottete Grenzen nicht ungestraft davonkommen.

11.05.2021

Covid-19-Krise

Menschenrechte als notwendiger Kompass für eine faire Pandemie-Politik

Der Kampf gegen Covid-19 braucht in allen Bereichen eine klare Orientierung an Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten. Amnesty International, Brot für die Welt, das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) zeigen in einer gemeinsamen Analyse die menschenrechtlichen Rahmenbedingungen und den Handlungsbedarf für eine rechtsstaatliche, transparente und kohärente Politik im Kontext von Covid-19 auf. Auf einer Fachtagung Ende Mai stellen sich Spitzenvertreter_innen der Parteien den Forderungen der Menschenrechtsorganisationen. 

11.05.2021

Police violence against protesters in Colombia

Statement

The European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) is extremely alarmed and concerned about the reports on police violence in Colombia during the protests throughout the country since 28 April 2021. Videos and photos from social media have shown that the police have responded with a disproportionate use of force against protestors, many of them young men and women, including minors, who were peacefully protesting.

19.04.2021

Gewaltsame Verfolgung von LGBTQ* durch Regime in Tschetschenien

NGOs reichen Strafanzeige in Deutschland ein

Mindestens 150 LGBTQ* wurden in Tschetschenien durch Regierungs- und Sicherheitskräfte gewaltsam verfolgt, gefoltert oder sexuell misshandelt. Jetzt soll Deutschland gegen die Täter ermitteln: ECCHR und das Russian LGBT Network/Sphere Foundation reichten beim Generalbundesanwalt eine Strafanzeige gegen fünf Tatverdächtige wegen Völkerrechtsverbrechen ein. Weil die Angezeigten enge Verbindungen in die EU – und auch nach Deutschland – haben, fordern die Anzeigeerstatter Haftbefehle.

21.04.2021

MetLife gegen Argentinien

Menschenrechtsschutz ist eine staatliche Pflicht und muss vom ICSID berücksichtigt werden

Sieben Menschenrechtsorganisationen verteidigen beim Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) das Ende privater Rentenversicherungen in Argentinien, denn soziale Sicherheit ist ein Menschenrecht. Pensions- bzw. Rentenkassen sollten Bürger*innen ein menschenwürdiges Leben sichern – und nicht Unternehmen bereichern.

12.04.2021

Forced labor of Uyghurs: NGOs file complaint against multinationals in France

NGOs Sherpa, the Collectif Ethique sur l’étiquette and the Uyghur Institute of Europe as well as an Uyghur survivor filed a complaint with the Public Prosecutor’s Office in Paris against several multinational garment companies. The organizations allege that French textile brands and retailers are directly or indirectly encouraging and profiting from forced labor of the Uyghur minority through China.

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