Für eine Welt frei von Folter, Ausbeutung und abgeschotteten Grenzen. Mit Recht.

Gemeinsam mit unserem weltweiten Netzwerk setzen wir Menschenrechte durch und machen Unrecht sichtbar. Vor Gericht und in der Gesellschaft.

Gemeinsam für globale Gerechtigkeit: Unsere aktuellen Fälle

Weltweit erster Prozess zu Staatsfolter in Syrien

Im April 2020 begann in Deutschland das sogenannte Al-Khatib-Verfahren. Wir unterstützen syrische Folterüberlebende, die Nebenkläger*innen sind. Der Prozess hat weltweite Bedeutung: Er ist der Anfang der systematischen Aufarbeitung der Verbrechen der Assad-Regierung. Aktuell erwarten wir das Urteil im Fall Anwar R. im Dezember 2021.

Mehr zum Syrien-Verfahren

Menschenrechte an europäischen Grenzen

Für einen Neuanfang in der europäischen Flüchtlingspolitik: Deutschland kann eine Vorreiterrolle einnehmen, was den Schutz von Menschenrechten an den EU-Außengrenzen angeht. Die neue Bundesregierung muss sich für sichere und legale Fluchtrouten sowie ein europäisches Seenotrettungssystem einsetzen.

Mehr zu unseren Forderungen

Für Gerechtigkeit spenden

Wir bringen weltweit diejenigen vor Gericht, die foltern, ausbeuten und Grenzen abschotten – für und mit den Betroffenen gemeinsam.

Das ECCHR ist gemeinnützig und wird zu 100 Prozent durch Spenden und Fördermittel finanziert. Helfen Sie mit, der Straflosigkeit von Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen!

Lafarges schmutzige Geschäfte in Syrien

Der Fall Lafarge bleibt ein Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit von Unternehmen, die Geschäfte in Kriegs- und Konfliktregionen machen. Im September 2021 entschied Frankreichs Oberster Gerichtshof, dass der Zementriese Lafarge auch wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt werden könne – ein historischer Schritt.

Mehr zu Lafarge

Regierungskritische Proteste in Belarus

Seit den umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Belarus im August 2020 demonstrierten landesweit tausende Bürger*innen. Die Regierung reagierte mit massiver Gewalt, um die Proteste zu ersticken. Doch Deutschland kann nach dem Weltrechtsprinzip aktiv werden, deshalb reichten wir mit unseren Partnern eine Strafanzeige in Karlsruhe ein.

Mehr zu unserer Strafanzeige

Das ECCHR in den Medien

What’s missing in climate lawsuits of the future? von Miriam Saage-Maaß

OpenGlobalRights

China: Menschenrechtler zeigen deutsche Firmen an

Süddeutsche Zeitung

Tschetschenien: Letzte Hoffnung Generalbundesanwalt

Tagesschau

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Das ECCHR in den sozialen Netzwerken

Menschenrechte erstreiten – nicht nur vor Gericht

Die Menschenrechtsarbeit des ECCHR umfasst viel mehr als die bloße Anwendung geltenden Rechts. Wir wollen ungerechte Machtverhältnisse aufbrechen, gesellschaftliche und politische Debatten anstoßen und so zur sozialen Gerechtigkeit weltweit beitragen.

  • Zusammenarbeit mit Universitäten
  • Aus- und Fortbildung von Menschenrechtsverteidiger*innen
  • Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Künstler*innen
  • Austausch in transnationalen Netzwerken

Das ECCHR ist eine der wenigen Institutionen in Europa, die tatsächlich verändern, wie wir über Recht und strafrechtliche Verantwortung denken.

Edward Snowden, Whistleblower

10 Jahre Engagement: Das sagen unsere Mitstreitenden

Das ECCHR ist weltweit aktiv

Treffen wir uns: Aktuelle Veranstaltungen

Rupture and reckoning: 20 years of Guantánamo

24.11.2021, 18:00 Uhr

Guantánamo wird 20: Online-Panel zur Vorstellung des Sammelbandes und der digitalen Kunstausstellung

11.01.2022, 17:00 Uhr