Für eine Welt frei von Folter, Ausbeutung und abgeschotteten Grenzen. Mit Recht.

Gemeinsam mit unserem weltweiten Netzwerk setzen wir Menschenrechte durch und machen Unrecht sichtbar. Vor Gericht und in der Gesellschaft.

Gemeinsam für globale Gerechtigkeit: Unsere aktuellen Fälle

Klimawandel: Eine Insel kämpft gegen ihren Untergang

Der höchste Punkt der indonesischen Insel Pari liegt 1,5 Meter über dem Meeresspiegel – noch. Doch die Menschen auf Pari wollen den Untergang ihrer Heimat nicht einfach so hinnehmen: Sie klagten in der Schweiz gegen einen der größten Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen, den Zementkonzern Holcim.

Mehr zur Klima-Klage

Gewaltsame Pushbacks: Kinderrechte an Europas Grenzen

U.F. ist ein minderjähriger und unbegleitet geflüchteter Rohingya aus Myanmar. Auf der Suche nach Schutz in Europa durchlebte er gewaltsame Pushbacks und eine Kettenzurückschiebung. Deshalb reichte er beim UN-Kinderrechtsausschuss Beschwerden gegen Kroatien und Slowenien ein.

Mehr über U.F.

Für Gerechtigkeit spenden

Wir bringen weltweit diejenigen vor Gericht, die foltern, ausbeuten und Grenzen abschotten – für und mit den Betroffenen gemeinsam.

Das ECCHR ist gemeinnützig und wird zu 100 Prozent durch Spenden und Fördermittel finanziert. Helfen Sie mit, der Straflosigkeit von Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen!

Rückgabe von Human Remains: Koloniale Kontinuitäten aufdecken

Zehntausende Human Remains/Ancestors liegen in den Depots deutscher Museen und Universitäten, so wird ihnen das Recht auf Würde versagt und den Nachfahren ein Trauern unmöglich gemacht. Unser neues Projekt will den Rassismus und die Fortdauer kolonialistischer Diskriminierungsmuster sichtbar machen, die bis heute hinter diesem Umgang stehen.

Mehr zum Projekt und unserem Podcast

Ukrainekrieg: Völkerrecht stärken, Menschenrechte durchsetzen

Der Angriffskrieg Russlands und die massiven Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung verletzen völkerrechtliche Grundprinzipien und erfüllen den Tatbestand der Aggression, ein Kernverbrechen des Völkerstrafrechts. Die derzeit zu beobachtenden Kriegsverbrechen müssen dokumentiert und untersucht, die Verantwortlichen möglichst strafrechtlich verfolgt werden.

Zu unserer Stellungnahme

Menschenrechte erstreiten – nicht nur vor Gericht

Die Menschenrechtsarbeit des ECCHR umfasst viel mehr als die bloße Anwendung geltenden Rechts. Wir wollen ungerechte Machtverhältnisse aufbrechen, gesellschaftliche und politische Debatten anstoßen und so zur sozialen Gerechtigkeit weltweit beitragen.

  • Zusammenarbeit mit Universitäten
  • Aus- und Fortbildung von Menschenrechtsverteidiger*innen
  • Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Künstler*innen
  • Austausch in transnationalen Netzwerken

Das ECCHR in den Medien

„Zwischen Nichtstun und Erfolg liegt ein weites Feld“ Interview mit Wolfgang Kaleck

Neue Züricher Zeitung

Foltervorwürfe gegen griechische Grenzschützer: In der Hölle von Neo Chimonio

Spiegel Online

Familie stirbt im Gaza-Krieg: Warten auf Gerechtigkeit

taz

Klimaklagen – was jetzt noch fehlt, von Miriam Saage-Maaß

OpenGlobalRights

Bleiben wir in Kontakt

Sie möchten zu unseren Fällen, Veranstaltungen und Publikationen auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Kunst & Menschenrechte

Die Zusammenarbeit mit Künstler*innen begreifen wir als Chance, Menschen zu erreichen, ihren Blick für das Unrecht zu schärfen und ihren Standpunkt zu verändern. Außerdem glauben wir, dass Kunst Betroffenen von Unrecht eine Plattform bieten kann, um gehört zu werden, und um Konflikte kollektiv aufzuarbeiten.

Deshalb kooperieren wir seit unserer Gründung mit engagierten Künstler*innen und Kulturschaffenden, um unserem gemeinsamen Streben nach Gerechtigkeit die notwendige Tiefe zu geben und die drängenden Fragen unserer Zeit zu visualisieren.

10 Jahre Engagement: Das sagen unsere Mitstreitenden

Das ECCHR ist weltweit aktiv