Für eine Welt frei von Folter, Ausbeutung und abgeschotteten Grenzen. Mit Recht.

Gemeinsam mit unserem weltweiten Netzwerk setzen wir Menschenrechte durch und machen Unrecht sichtbar. Vor Gericht und in der Gesellschaft.

Gemeinsam für globale Gerechtigkeit: Unsere aktuellen Fälle

Weltweit erster Prozess zu Staatsfolter in Syrien

Im April 2020 begann in Deutschland das sogenannte Al-Khatib-Verfahren. Wir unterstützen syrische Folterüberlebende, die Nebenkläger*innen sind. Der Prozess hat weltweite Bedeutung: Er ist der Anfang der systematischen Aufarbeitung der Verbrechen der Assad-Regierung.

Mehr zum Syrien-Verfahren

Europäische Waffen im Jemen-Krieg

Eurofighter, Tornados, MK 80 Serienbomben – es gibt unzählige Beweise, dass europäische Waffen im Jemenkrieg eingesetzt werden. Leisten europäische Rüstungsfirmen und staatliche Akteure damit Beihilfe zu Kriegsverbrechen, die Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emiraten im Jemen begehen? Das ECCHR brachte die Frage vor den Internationalen Strafgerichtshof.

Mehr zum Jemen-Fall

Für Gerechtigkeit spenden

Wir bringen weltweit diejenigen vor Gericht, die foltern, ausbeuten und Grenzen abschotten – für und mit den Betroffenen gemeinsam.

Das ECCHR ist gemeinnützig und wird zu 100 Prozent durch Spenden und Fördermittel finanziert. Helfen Sie mit, der Straflosigkeit von Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen!

Kroatien schiebt Geflüchtete brutal zurück

Push-Backs sind keine Einzelfälle, sondern gängige Praxis an den Grenzen Kroatiens. Regelmäßig schiebt Polizeibeamt*innen Menschen unter Einsatz von Waffen und teils exzessiver Gewalt zurück nach Bosnien-Herzegowina. Das ECCHR zog zusammen mit Geflüchteten und Migrant*innen vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und den UN-Menschenrechtsausschuss, um dieser Praxis ein Ende zu bereiten.

Mehr zu Push-Backs

Kolonialverbrechen in Namibia

Historisch sind die deutschen Kolonialverbrechen in Namibia relativ gut aufgearbeitet – rechtlich nicht. Seit 2015 verhandelten die deutsche und die namibische Regierung über eine mögliche Wiedergutmachung, insbesondere den Völkermord an Ovaherero und Nama. Dieser Schritt barg enormes Potenzial für nachhaltige Versöhnung. Diese Chance wurde jedoch vertan.

ECCHR-Statement zum Abkommen

„Alle meine Mitgefangenen wurden gefoltert und umgebracht. Ich will die Verantwortlichen vor Gericht bringen. Gemeinsam mit dem ECCHR haben wir den ersten Schritt getan auf dem Weg zur Gerechtigkeit.“

Yazan Awad, Syrien, Folterüberlebender

Das ECCHR in den Medien

China: Menschenrechtler zeigen deutsche Firmen an

Süddeutsche Zeitung

Tschetschenien: Letzte Hoffnung Generalbundesanwalt

Tagesschau

Jemeniten scheitern mit Klage wegen bewaffneter US-Drohneneinsätze

ZEIT ONLINE

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Das ECCHR in den sozialen Netzwerken

Menschenrechte erstreiten – nicht nur vor Gericht

Die Menschenrechtsarbeit des ECCHR umfasst viel mehr als die bloße Anwendung geltenden Rechts. Wir wollen ungerechte Machtverhältnisse aufbrechen, gesellschaftliche und politische Debatten anstoßen und so zur sozialen Gerechtigkeit weltweit beitragen.

  • Zusammenarbeit mit Universitäten
  • Aus- und Fortbildung von Menschenrechtsverteidiger*innen
  • Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Künstler*innen
  • Austausch in transnationalen Netzwerken

Das ECCHR ist eine der wenigen Institutionen in Europa, die tatsächlich verändern, wie wir über Recht und strafrechtliche Verantwortung denken.

Edward Snowden, Whistleblower

10 Jahre Engagement: Das sagen unsere Mitstreitenden

Das ECCHR ist weltweit aktiv

Treffen wir uns: Aktuelle Veranstaltungen

Rupture and reckoning: 20 years of Guantánamo

11.09.2021, 15:00 Uhr

Menschenrechte in Krisenzeiten: Widerstand und konkrete Utopien

22.09.2021, 18:00 Uhr