Institut - Aus- & Fortbildung - Critical Legal Training

Critical Legal Training

Institut - Aus- & Fortbildung - Critical Legal Training

Critical Legal Training

Was uns antreibt und was unsere Arbeit ausmacht, das wollen wir weitervermitteln. Ausbildung, gemeinsames Lernen und Netzwerken machen daher das Wesen des Critical Legal Training des ECCHR aus. Um eine strategische und kritisch-progressive Menschenrechtsarbeit auch in Zukunft zu gewährleisten, bilden wir junge Jurist*innen aus.

Wenn Sie sich für das Critical Legal Training des ECCHR bewerben möchten, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

Bei Fragen zum Critical Legal Training wenden Sie sich bitte an Marie Badarne: application@ecchr.eu

Projekt

Die Kernidee des Critical Legal Training ist, die Menschenrechte im Sinne sozialer Gerechtigkeit durchzusetzen, dabei das Recht zu nutzen und seine Grenzen kreativ auszuschöpfen.

Im Critical Legal Training treffen sich angehende Menschenrechtsverteidiger*innen aus der ganzen Welt. Innerhalb der ECCHR-Programmbereiche erhalten die Teilnehmer*innen im Rahmen unserer täglichen Arbeit eine praxisorientierte Ausbildung in strategischer Prozessführung. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, eine Reihe von anderen Weiterbildungsangeboten wahrzunehmen.

Kontext

Curriculum

Bei Fragen zur Bewerbung wenden Sie sich bitte an: application@ecchr.eu

Das Critical Legal Training bietet:

  • Rechts- und Faktenrecherche und Fallarbeit in einem der drei thematischen Programme – Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung, Migration, Wirtschaft und Menschenrechte – sowie Medien und Kommunikation
  • Integration in unsere tägliche Arbeit, einschließlich projektrelevanter Kommunikation und Administration (z. B. Verfassen von Stellungnahmen und/oder kleinerer Übersetzungen, Co-Organisation von Veranstaltungen)
  • Individuelle Betreuung durch erfahrene Jurist*innen
  • Teamarbeit und wöchentliche Diskussionsrunden mit Ausbilder*innen und anderen Programmteilnehmer*innen
  • Regelmäßige interne Lunch Talks mit international renommierten Menschenrechtsverteidiger*innen
  • Kulturelle Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Human-Rights-Kino


Voraussetzungen für Teilnehmer*innen

Ausbildung: Bewerber*innen sollten sich in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Ausbildung befinden (idealerweise weiterführendes Studium oder Referendariat) sowie überdurchschnittliche Qualifikationen im Bereich Jura oder anderer relevanter Fächer haben. Bewerbungen von Personen, die sich nicht mehr in der Ausbildung befinden, können wir aufgrund des Mindestlohngesetzes nur im Zusammenhang mit unserem Stipendium berücksichtigen. Ob das für Sie in Frage kommt, lesen Sie hier.

Hinweise: Leider können wir keine Praktika für Schüler*innen, Abiturient*innen und Student*innen im Grundstudium anbieten. Anmerkung für Referendar*innen: Eine Ausbildung beim ECCHR oder den mit ihm verbundenen Anwält*innen kann im Rahmen des Rechtsreferendariats absolviert werden.

Kenntnisse: Alle Bewerber*innen sollten ein grundlegendes Verständnis der Menschenrechte und idealerweise vorherige Erfahrung im NGO-Sektor mitbringen. Darüber hinaus sollten sie auch programmspezifisches Hintergrundwissen haben:

Wirtschaft und Menschenrechte: Gute Kenntnisse der internationalen Debatten zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte sowie über Klagen gegen Unternehmen auf nationaler Ebene.

Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung: Ausgezeichnetes Verständnis des internationalen Strafrechts (inkl. extraterritoriale Fälle auf nationaler Ebene) sowie der aktuellen rechtlichen und politischen Debatten über internationale Strafgerichtsbarkeit. Hintergrundwissen zum Thema sexualisierte Gewalt im internationalen Strafrecht ist ein Plus.

Migration: Gute Kenntnis des Europa- und Völkerrechts sowie der einschlägigen flüchtlingsrechtlichen Grundlagen, evtl. praktische Erfahrungen im Bereich des Migrationsrechts oder des Flüchtlingsschutzes.

Sprachen: Verhandlungssicheres Englisch ist erforderlich; gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind erwünscht, aber nicht zwingend; Kenntnisse anderer Sprachen (z.B. Spanisch, Arabisch, Russisch und Französisch – abhängig von aktuellen Projekten) sind ein Plus.

Dauer der Teilnahme: Drei Monate  oder länger, wenn die Ausbildungsordnung es zulässt bzw. wenn Sie ein Stipendium erhalten; vorzugsweise Vollzeit.