Das Institut für juristische Intervention

Das Institut für juristische Intervention

Intro

Die Menschenrechtsarbeit des ECCHR umfasst viel mehr als die bloße Anwendung des geltenden Rechts. Das Recht ist Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse und insofern ein Herrschaftsinstrument. Das Recht hat aber auch ein emanzipatorisches Potential und das nutzen wir – um ungerechte Machtverhältnisse zu entlarven und soziale Gerechtigkeit durchzusetzen. Um über die Einzelfälle hinaus zu wirken, beschreiten wir neue Wege. Unser Ziel ist es, Rechtsnormen im Sinne weltweiter sozialer Gerechtigkeit zu verändern oder neu zu schaffen. Das Institut für juristische Intervention ergänzt deshalb die am Einzelfall orientierte strategische Prozessführung des ECCHR. Über das Institut wollen wir rechtspolitische und gesellschaftliche Debatten anstoßen und fördern: im Aus- und Fortbildungsprogramm für Jurist_innen – das wir seit 2012 dank der jahrelangen Unterstützung der Bertha Foundation auf- und ausbauen konnten – im weltweiten Austausch und in der transnationalen Kooperation mit Anwält_innen und Partner_innen, in der Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie im interdisziplinären Dialog mit Künstler_innen und Aktivist_innen.
Das Institut für juristische Intervention

Education-Programm

Die Aus- und Weiterbildung künftiger Menschenrechtsanwält_innen sind Teil der Organisationsphilosophie des ECCHR. Das Curriculum des Legal-Training-Programms eröffnet jungen Jurist_innen kritische Perspektiven und kontextualisiert die praktischen Erfahrungen aus den Einzelfällen.
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Transnationaler Austausch

Der Austausch in transnationalen Netzwerken, mit Kooperationsanwält_innen und mit Partnerorganisationen weltweit ist selbstverständliche Grundvoraussetzung für unsere Arbeit. Eine besondere Rolle spielen dabei das Bertha-Justice-Netzwerk und die Zusammenarbeit mit den ECCHR-Alumni.
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Kooperation mit Universitäten

Das ECCHR will das Recht und dessen Auslegung im akademischen Dialog mit Expert_innen und Lehrinstituten weiterentwickeln. Um den kritischen Diskurs zu fördern, kooperieren wir auf unterschiedlichen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen aus der ganzen Welt.
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Dialog mit sozialen Bewegungen und Kultur

Projekte, die Recht, Kunst und Aktivismus verbinden sind fester Bestandteil der ECCHR-Arbeit. Der interdisziplinäre Dialog und die Kooperation mit sozialen Bewegungen und Kunstschaffenden bieten eine besondere Chance, um Menschen zu erreichen und den Blick für das Unrecht zu schärfen.