Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht – Was bedeutet das für Rüstungsunternehmen?

09.07.2020, 17:00 Uhr

Deutsche Unternehmen, Politiker*innen und Aktivist*innen diskutieren seit Jahren über eine verbindliche gesetzliche Regelung menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht, die der freiwilligen Unternehmensverantwortung ein Ende setzen soll. Noch in dieser Legislaturperiode könnte ein Lieferkettengesetz in Deutschland verabschiedet werden.

Auf diesem Online-Podium – organisiert von Ohne Rüstung Leben und dem ECCHR – gehen wir der Frage nach: Was bedeutet die Debatte um menschenrechtliche Sorgfaltspflichten für Rüstungsunternehmen? Am Beispiel von Rüstungsexporten nach Mexiko werden wir diskutieren, inwiefern das geplante Lieferkettengesetz helfen kann, Menschenrechte in den Empfängerländern zu schützen.

Es diskutieren:

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis 7. Juli 2020 mit einer kurzen E-Mail an: info@mexiko-koordination.de. Die Einwahldaten erhalten Sie einen Tag vor der Veranstaltung.

Zwei Jahre nach dem tödlichen Dammbruch von Brumadinho – Welche Verantwortung tragen Zertifizierer wie der TÜV?

22.01.2021, 14:00 Uhr

272 Menschen wurden getötet, das Trinkwasser Tausender verseucht, Wohnraum und die Umwelt zerstört, als am 25. Januar 2019 ein Damm in einer Eisenerzmine nahe der brasilianischen Kleinstadt Brumadinho…

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