Berlin

Von Washington über Ramstein nach Sanaa: Wie der Drohnenkrieg Recht, Kriegsführung und Gesellschaft verändert

18.10.2016, 00:00 Uhr
Bewaffnete Drohnen töten weltweit im sogenannten Krieg gegen den Terrorismus. Die US-Airbase Ramstein in Rheinland-Pfalz steht dabei nicht nur für das globale Ausmaß der Drohnennutzung, sondern auch für die Verantwortung Deutschlands im Drohnenkrieg der USA. In Ramstein werden Bilder für gezielte Tötungen ausgewertet und Daten an die Drohnen weitergeleitet. Rechtliche Standards werden im Drohnenkrieg massiv zurückgedrängt oder sogar komplett missachtet. Auch andere Regierungen setzen Drohnentechnik zunehmend militärisch ein. Dabei orientieren sie sich an der rechtlichen Praxis der USA. Ein Ende des Drohnenkriegs ist daher nicht in Sicht.
 
In zwei Gesprächsrunden werden Betroffene berichten, was der Drohnenkrieg in ihren Ländern anrichtet, AktivistInnen und InvestigativjournalistInnen über geheime Drohnenprogramme sprechen und JuristInnen den rechtlichen Rahmen dieser neuen Kriegsführung diskutieren.

Rupture and reckoning: 20 years of Guantánamo

11.09.2021, 15:00 Uhr

Eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe über das Erbe des berüchtigten Gefangenenlagers und die US-Terrorismusbekämpfungspolitik zwei Jahrzehnte nach dem 11. September 

Genau vier Monate nach den…

Menschenrechte in Krisenzeiten: Widerstand und konkrete Utopien

22.09.2021, 18:00 Uhr

Veranstaltungsreihe, Mai – November 2021

Menschenrechte sind eine konkrete Utopie – sie gilt es zu verteidigen. Nur wie, in Zeiten tiefgreifender globaler Umbrüche? Können wir die aktuellen Krisen…

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