Berlin

Von Washington über Ramstein nach Sanaa: Wie der Drohnenkrieg Recht, Kriegsführung und Gesellschaft verändert

18.10.2016, 00:00 Uhr
Bewaffnete Drohnen töten weltweit im sogenannten Krieg gegen den Terrorismus. Die US-Airbase Ramstein in Rheinland-Pfalz steht dabei nicht nur für das globale Ausmaß der Drohnennutzung, sondern auch für die Verantwortung Deutschlands im Drohnenkrieg der USA. In Ramstein werden Bilder für gezielte Tötungen ausgewertet und Daten an die Drohnen weitergeleitet. Rechtliche Standards werden im Drohnenkrieg massiv zurückgedrängt oder sogar komplett missachtet. Auch andere Regierungen setzen Drohnentechnik zunehmend militärisch ein. Dabei orientieren sie sich an der rechtlichen Praxis der USA. Ein Ende des Drohnenkriegs ist daher nicht in Sicht.
 
In zwei Gesprächsrunden werden Betroffene berichten, was der Drohnenkrieg in ihren Ländern anrichtet, AktivistInnen und InvestigativjournalistInnen über geheime Drohnenprogramme sprechen und JuristInnen den rechtlichen Rahmen dieser neuen Kriegsführung diskutieren.

Die gewaltsame Verfolgung von LGBTQ in Tschetschenien – Deutschland muss ermitteln

21.04.2021, 19:00 Uhr

Seit Jahren begehen Regierungskräfte in Tschetschenien, einer autonomen Republik in Russland, schwere Menschenrechtsverletzungen gegen die Zivilbevölkerung – und LGBTQ stehen immer mehr im Fokus der…

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