Berlin

Das Kissinger Projekt

Podiumsdiskussion

14.09.2012, 00:00 Uhr

Anlässlich der Alfredo Jaar-Ausstellung „The way it is. Eine Ästhetik des Widerstands“ der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) laden der Künstler und das European Center for Constitutional and Human Rights zu der Präsentation: Das Kissinger Projekt ein.
Am 11. September 2012 wird die neue öffentliche Intervention des Künstlers speziell für Berlin realisiert: Anzeigen, die auf die Verhaftung von Henry Kissinger drängen, werden in namhaften Berliner Tageszeitungen veröf­fentlicht. Dieses Projekt beschließt Alfredo Jaars Ausstellung in Berlin und ist gleichzeitig Teil einer Serie von Arbeiten, die der Künstler in den achtziger Jahren über Henry Kissinger und dessen Rolle beim Militärputsch in Chile 1973 realisiert hat.  
Henry Kissinger, der zwischen 1969 und 1977 verschiedene Funktionen innerhalb der US-Regierung ausfüllte, ist der Hauptverantwortliche der von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten begangenen Kriegsverbrechen. Weder wurde seine Verstrickung in die Kriegsverbrechen jemals untersucht, noch wurde er für seine Verbrechen angeklagt. Im Gegenteil: Immer noch ist Henry Kissinger sowohl in Deutschland als auch international herzlich willkommen und respektiert.
Die Anzeigen werden in sieben Sprachen veröffentlicht (Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Tetum (Osttimor), Laos und Khmer). Diese Sprachen, außer Deutsch, entsprechen den Ländern oder Kontinenten, in denen Kissingers Verbrechen stattgefunden haben.   Wir laden Sie zu einer Podiumsdiskussion mit Alfredo Jaar (New York), Frank Wagner (NGBK, Berlin) und Wolfgang Kaleck (ECCHR, Berlin) über dieses Projekt und die Beziehung zwischen Kunst und Politik ein. Der Podiumsdiskussion wird ein kleiner Empfang folgen.

Windhoek

Symposium – Koloniales Unrecht und Aufarbeitung

Konferenz

25.03.2019, 18:00 Uhr

Goethe-Institut Namibia
1–5 Fidel Castro Street, P.O.B. 12 08, Windhoek, Namibia

Deutschland und Namibia verbindet durch die Jahre der Kolonialzeit eine besondere Geschichte. Seit 2015 gibt es offizielle Verhandlungen zwischen Namibia und Deutschland, die es zum Ziel haben eine...

Swakopmund , Windhoek

Namibia: Eine Woche für Gerechtigkeit

Veranstaltungsreihe

25.03.2019, 19:00 Uhr

115 Jahre nach dem Genozid an Ovaherero und Nama

Die Rückführung menschlicher Gebeine von Deutschland nach Namibia, die Klage von Herero und Nama vor einem Gericht in den USA, die Restitution in der...

Swakopmund

Internationales Recht in postkolonialen Kontexten

Konferenz

27.03.2019, 12:00 Uhr

Swakopmund Hotel & Entertainment Centre
2 Theo-Ben Gurirab Street, Swakopmund, Namibia

Die Rückführung menschlicher Gebeine von Deutschland nach Namibia, die Klage von Ovaherero und Nama vor einem Gericht in den USA, die Restitution in der Kolonialzeit geraubter Kulturgüter in Museen...

Swakopmund

Der Genozid an Ovaherero und Nama & Restorative Justice

Podiumsdiskussion

29.03.2019, 18:00 Uhr

Swakopmund Hotel & Entertainment Centre
2 Theo-Ben Gurirab Street, Swakopmund, Namibia

Die Auswirkungen der kolonialen Vergangenheit Europas in die postkoloniale Gegenwart werden immer öfter und immer offener diskutiert. So stellt sich die Frage, wie eine wirkliche Aufarbeitung...

Nürnberg

International Summer Course: Human Rights Law in Context

Sommerkurs

22.07.2019, 10:00 Uhr

Universität Erlangen-Nürnberg
Lange Gasse 20, 90403 Nürnberg

Das ECCHR organisiert dieses Jahr gemeinsam mit dem Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) eine Summer School mit dem Schwerpunk Wirtschaft und Menschenrechte. Themen werden unter anderem...

Archiv

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