Wien

Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Kolumbien

20.10.2013, 00:00 Uhr
Die Bezeichnung „falsos positivos“ wird verwendet für die große Anzahl an wahllosen Tötungen von Zivilisten durch Soldaten der kolumbianischen Armee, die anschließend deren Leichen als im Kampf gefallene Guerilla-Kämpfer präsentierten. Damit wollten sie Erfolge vorzeigen und Prämien wie Beförderungen und Sonderurlaub erhalten. Diese Verbrechen waren weit verbreitet und wurden systematisch begangen und sind damit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen. Verantwortlich - auch für die Taten ihrer Untergebenen - sind hierfür hochrangige Militärs, die bislang straflos geblieben sind.

Ana María Mora Arango berichtet über das Phänomen der „falsos positivos“ und Ermittlungen gegen Militärangehörige in Kolumbien. Werner Hörtner wird diese Fälle in den Kontext von Menschenrechtsverletzungen der Armee insgesamt einordnen und die anhaltende Zusammenarbeit der Armee mit paramilitärischen Gruppen thematisieren. Schließlich analysiert Wolfgang Kaleck die Strafverfolgungspflichten von Österreich und anderen europäischen Ländern hinsichtlich solcher internationaler Verbrechen.

Mailand

Human rights and the arms industry: towards a corporate mandatory human rights due diligence

09.02.2023, 15:00 Uhr

Università degli Studi di Milano

In person event in Italian

Exploring the role of mandatory human rights due diligence in helping to prevent, mitigate, and remedy the human rights abuses in the arms industry: a specific focus on…

Berlin

Investigating Russia’s war of aggression against Ukraine

09.02.2023, 17:30 Uhr

European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)
Zossener Str. 55-58 (Aufgang D), 10961 Berlin

Russia’s invasion of Ukraine in February 2022 has led to an unprecedented array of accountability initiatives for the crimes committed in this ongoing war of aggression. Both state institutions and…

Archiv

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