Berlin , Bern , Wien , Zürich

Der Fall Luciano Romero: Ermordung von Gewerkschaftern in Kolumbien – Ist Nestlé rechtlich verantwortlich?

06.03.2012, 00:00 Uhr
Am 10. September 2005 wurde der kolumbianische Gewerkschafter Luciano Romero in Valledupar, Cesar, im Nordosten Kolumbiens von Paramilitärs brutal mit 50 Messerstichen ermordet. Romero hatte zuvor jahrelang für die kolumbianische Nestlé-Tochter Cicolac gearbeitet. Die Geschäftsleitung der Tochterfirma hatte ihn zuvor fälschlich als Guerrillakämpfer verleumdet, die Schweizer Konzernleitung reagierte nicht auf diese Vorwürfe.
Zusammen mit der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft SINALTRAINAL und kolumbianischen Anwält/innen hat das ECCHR die Frage nach der strafrechtlichen Verantwortung des Schweizer Mutterunternehmens und seiner führenden Mitarbeiter untersucht. Die Ergebnisse sollen vorgestellt und rechtspolitisch diskutiert werden.

Launch: Interaktive Mapping-Plattform

22.06.2021, 12:30 Uhr

Wie europäische Waffenexporte den Krieg im Jemen anheizen

11:30 – 12:30 (London), 13:30 – 14:30 (Sana’a)

Online: Zoom – Die Veranstaltung ist auf Englisch  

Nach sechs Jahren verheerenden Krieges…

#3 Klimawandel, Umweltzerstörung und die Menschenrechte

22.06.2021, 18:00 Uhr

Cesar Garavito (NYU School of Law), Arpitha Kodiveri (European University Institute), Luisa Neubauer (Fridays for Future) und Miriam Saage-Maaß (ECCHR-Programmleiterin Wirtschaft und Menschenrechte)…

Archiv

weiterlesen