Berlin

"Fight Nestlé to the Death"

27.09.2013, 00:00 Uhr
Am 10. September 2005 wurde der kolumbianische Gewerkschafter Luciano Romero in Valledupar, Cesar, im Nordosten Kolumbiens von Paramilitärs brutal mit 50 Messerstichen ermordet. Romero hatte zuvor jahrelang für die kolumbianische Nestlé-Tochter Cicolac gearbeitet. Die Geschäftsleitung der Tochterfirma hatte ihn zuvor fälschlich als Guerrillakämpfer verleumdet; die Schweizer Konzernleitung reagierte nicht angemessen auf diese Vorwürfe. Zusammen mit der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft SINALTRAINAL und kolumbianischen Anwält/innen, u.a. Alirio Uribe, hat das ECCHR am 5. März 2012 in der Schweiz eine Strafanzeige gegen das Unternehmen Nestlé sowie fünf seiner Führungskräfte wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen eingereicht.

Der Dokumentarfilm von Temps Présent (Radio Télévision Suisse) berichtet über die Ermordung Luciano Romeros sowie seines philippinischen Gewerkschaftskollegens, Diosdado Fortuna, der wenige Tage später, am 22. September 2005, nach einem Protest gegenüber dem Nestlé-Werk in den Philippinen ermordet wurde.

Im Anschluss an den Film wird der aktuelle Prozessstand in der Schweiz erläutert sowie über die Bedeutung des Verfahrens in Kolumbien und die Verantwortung von transnationalen Unternehmen, die in Konfliktzonen agieren, diskutiert.

Rupture and reckoning: 20 years of Guantánamo

11.09.2021, 15:00 Uhr

An interdisciplinary event series reflecting on the legacy of the notorious detention camp and US counter-terrorism policy two decades after 9/11

Exactly four months after the 11 September 2001…

Menschenrechte in Krisenzeiten: Widerstand und konkrete Utopien

22.09.2021, 18:00 Uhr

Veranstaltungsreihe, Mai – November 2021

Menschenrechte sind eine konkrete Utopie – sie gilt es zu verteidigen. Nur wie, in Zeiten tiefgreifender globaler Umbrüche? Können wir die aktuellen Krisen…

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