Eine Woche für Gerechtigkeit - Events

Pakistanische Kläger_innen sprechen in Genf, Bochum, Dortmund und Rom

Von Pakistan über Deutschland nach Italien – der Weg der Überlebenden und Betroffenen des Fabrikbrands bei Ali Enterprises in Karatschi (Pakistan) ist in jeder Hinsicht lang. Am 11. September 2012 starben 258 Arbeiter_innen, weil Brandschutz und Fluchtwege in der Fabrik miserabel waren. Jetzt fordern die Betroffenen Gerechtigkeit – auch in Deutschland, der Schweiz und Italien.

Eine Woche für Gerechtigkeit

Eine Woche für Gerechtigkeit - Deutschland

Erste Anhörung im KiK-Fall: Haftung statt Freiwilligkeit

Hauptkunde der abgebrannten Ali Enterprises-Fabrik – und damit mitverantwortlich für den Brandschutz – war das deutsche Unternehmen KiK. Auf Initiative des ECCHR und unterstützt von medico international zogen vier Betroffene in Deutschland gegen KiK vor Gericht. Am 29. November wird der Fall in Dortmund erstmals mündlich verhandelt.

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Eine Woche für Gerechtigkeit - Italien

OECD-Beschwerde gegen italienischen Prüfdiensleiter RINA

Am 3. Dezember 2018 werden die Betroffenen des Fabrikbrands bei Ali Enterprises in Rom über die Verantwortung des italienischen Zertifizierungsunternehmens RINA sprechen. Kurz vor dem Brand hatte RINA der Fabrik ein Siegel für hohe Sicherheitsstandards ausgestellt. Die Betroffenen fordern eine Untersuchung der Arbeit von RINA. Dazu haben sie mit dem ECCHR und anderen NGOs eine OECD-Beschwerde eingereicht.

Push-Backs an den EU-Außengrenzen

Juristische Interventionen für das Recht auf Rechte

ECCHR unterstützt Betroffene von Push-Backs

Verfolgung, Krieg und Ausbeutung zwingen Menschen, ihr Land zu verlassen und den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer und die Grenzzäune nach Europa zu nehmen. Doch: Gewalt und Rechtlosigkeit enden nicht an den Grenzen Europas. Gemeinsam mit Geflüchteten und Migrant_innen kämpft das ECCHR für die rechtliche Aufarbeitung einzelner Push-Backs. Und dafür, dass das Recht auf Rechte für alle gilt.

USA - Folter - Gina Haspel

Gina Haspel: CIA-Direktorin gehört vor Gericht

Folterüberlebender unterstützt Strafanzeige in Deutschland

Am 10. September 2018 reichte das ECCHR beim Generalbundesanwalt (GBA) in Karlsruhe weitere Informationen im Fall gegen die CIA-Chefin Gina Haspel ein. Der Schriftsatz ergänzt die Strafanzeige zum US-Folterprogramm, die dem GBA seit Dezember 2014 vorliegt. Haspel war mitverantwortlich für die Folter von Gefangenen in einem CIA-Geheimgefängnis in Thailand. Dafür gehört sie vor Gericht. Unterstützt wird die rechtliche Intervention des ECCHR vom Guantánamo-Häftling Abd al-Rahim al-Nashiri, der gefoltert wurde, als Haspel das CIA-Geheimgefängnis in Thailand leitete.

Syrien - Folter - Haftbefehl

Folterüberlebende: Haftbefehl gegen Jamil Hassan ist ein Meilenstein für alle Betroffenen von Assads Folter-System

Der internationale Haftbefehl der deutschen Justiz gegen Jamil Hassan, Chef des syrischen Luftwaffengeheimdiensts, ist ein Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit für Folter in Syrien. So sehen es die Folterüberlebende und Aktivist_innen aus Syrien, deren Aussagen und Strafanzeigen entscheidend zu dem Haftbefehl beitrugen. Sie hatten 2017 gemeinsam mit dem ECCHR und den Juristen Anwar al-Bunni (SCLRS) und Mazen Darwish (SCM) beim Generalbundesanwalt (GBA) in Karlsruhe vier Strafanzeigen gegen hohe Funktionäre der Regierung von Baschar al-Assad eingereicht. Die Anzeigen benennen neben Jamil Hassan 26 weitere Entscheidungsträger der Geheimdienste und des Militärs Syrien.