Die UN-Kinderrechtskonvention oder das Übereinkommen über die Rechte des Kindes legt die Grundregeln für den Schutz von Kindern weltweit fest. Die Konvention beruht dabei auf vier Grundsätzen: das Überleben, die Entwicklung, die Nichtdiskriminierung und die Wahrung der Interessen des Kindes, dazu gehört auch ihre Beteiligung. Abgesehen davon betont die Konvention die Wichtigkeit und den Wert des Kindes. Die Kinderrechtskonvention trat 1990 in Kraft und ist die bis jetzt erfolgreichste UN-Konvention: sie wurde von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen bis auf die USA ratifiziert.
Pushbacks
An der Grenze zu Marokko (in Ceuta und Melilla) nimmt Spanien unbegleitete minderjährige Flüchtende fest und schiebt sie kurzerhand ab. Diese Praxis hat der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes im Februar 2019 scharf verurteilt. Der Auschuss forderte Spanien auf, die Gesetzgebung zu automatischen Rückschiebungen zu ändern.
Pushbacks
U.F. ist ein minderjähriger und unbegleitet geflüchteter Rohingya aus Myanmar. Zwischen August 2020 und Juli 2021 durchlebte er auf der Suche nach Schutz in Europa eine sogenannte Kettenzurückschiebung von Slowenien und mehrere gewaltsame Zurückschiebungen (Pushbacks) von Kroatien nach Bosnien-Herzegowina.
Pharmaindustrie
Das ECCHR hat in einem Gutachten an den Obersten Gerichtshof von Indien gefordert, die Haftung der Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline und Merck bei Medikamentenstests zu untersuchen. Bei Tests im Jahr 2009 kam es zu Ungereimheiten hinsichtlich der Aufklärung von Testerinnen.