Thema

Komplementaritätsgrundsatz

Der Komplementaritätsgrundsatz bezeichnet die Beziehung zwischen dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) und nationalen Gerichten mit Hinblick auf das Völkerstrafrecht. Der Grundsatz besagt, dass der IStGH zweitrangig nach den nationalen Gerichten für Verbrechen zuständig ist und nur in Aktion tritt, wenn Staaten nicht willens oder in der Lage sind, Verbrechen, die ihrer Zuständigkeit entsprechen, vor Gericht zu bringen.

Kolumbien

Gewalt gegen Menschen-rechtsverteidiger_innen muss endlich aufgeklärt werden

Bewaffneter Konflikt

Das ECCHR hat beim Internationalen Strafgerichtshof eine Strafanzeige eingereicht, um die Anklagebehörde davon zu überzeugen, hinsichtlich systematischer Gewalt gegen Menschenrechtsverteidiger_innen in Kolumbien aktiv zu werden.

Vereinigtes Königreich

Straflosigkeit von Kriegsverbrechen britischer Truppen im Irak

Irak

Das ECCHR fordert die Untersuchung der Rolle und Verantwortung hochrangiger britischer Entscheidungsträger im Irak-Krieg. Eine Anzeige des ECCHR umfasst 85 Fälle und dokumentiert mehr als 2000 einzelne Misshandlungsvorwürfe in verschiedenen britischen Internierungslagern.