Miriam Saage-Maaß

Miriam Saage-Maaß

stellvertretende Legal Director und Leiterin Programmbereich Wirtschaft und Menschenrechte

Dr. Miriam Saage-Maaß ist Rechtsanwältin und stellvertretende Legal Director des ECCHR, wo sie das Programm Wirtschaft und Menschenrechte leitet. Sie hat unter anderem an Verfahren gegen Unternehmen wie KiK und Lidl wegen der Ausbeutung von Arbeiter*innen in Pakistan und Bangladesch sowie gegen Baumwoll­handels­unternehmen wegen Kinder- und Zwangsarbeit in Usbekistan gearbeitet. Sie schreibt regelmäßig zur Frage der juristischen Verantwortung von Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen in den globalen Zulieferketten und tritt international als Expertin im Bereich Unternehmensverantwortung und Menschenrechte auf. Zudem ist sie Lehrbeauftragte an der Freien Universität Berlin sowie seit 2020 Mitglied des Stiftungsbeirats Forum Recht.
 
Im Oktober 2016 wurde Saage-Maaß gemeinsam mit ECCHR-Generalsekretär Wolfgang Kaleck mit dem Hans-Litten-Preis der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. (VDJ) ausgezeichnet. Der Preis würdigt insbesondere ihre Verdienste bei der strategischen Rechtsverteidigung des ECCHR für nachhaltigen Einsatz zur Durchsetzung weltweiter Menschenrechtsstandards und bei der Verfolgung von Völkerrechtsstraftaten.

Positionspapier

Farce majeure: How global apparel brands are using the COVID-19 pandemic to stiff suppliers and abandon workers

Zur Notwendigkeit eines Lieferkettengesetzes

Recht im Kontext imperialer Lebensweise

Blogbeitrag

Ein Lieferkettengesetz – wichtiger denn je

Lieferketten unter Corona: Den Letzten beißen die Hunde

weiterlesen