Berlin

Time for Justice!

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28.04.2016, 00:00 Uhr

Was haben die NäherInnen einer abgebrannten Fabrik in Pakistan und GewerkschafterInnen in Kolumbien gemeinsam? Ihre Menschenrechte werden von weltweit tätigen Konzernen verletzt: Die TextilarbeiterInnen haben kein Recht auf soziale Sicherung und Entschädigung, den KolumbianerInnen bleibt ihr Recht auf Gewerkschaftsfreiheit verwehrt. Doch viele Betroffene nehmen dieses Unrecht nicht länger hin und wehren sich. 

Die Organisation European Center für Constitutional and Human Rights (ECCHR) unterstützt sie dabei und interveniert gegen deutsche Unternehmen wie den deutschen Textilhersteller KiK oder den transnationalen Lebensmittelkonzern Nestlé. 

Anhand von Einzelfällen beschreiben die AutorInnen Wolfgang Kaleck und Dr. Miriam Saage-Maaß, die in leitender Funktion für das ECCHR arbeiten, die Arbeit ihrer Organisation und die von MenschenrechtsanwältInnen weltweit. Dabei schildern sie, wie Betroffene und AktivistInnen im globalen Süden ihren sozialen und politischen Kampf zunehmend auch mit rechtlichen Mitteln führen: Neben Streiks und Protesten zwingen auch juristische Verfahren die Firmen zum Umdenken. 

Nach einer Lesung von Gero Bergmann, Schauspieler, aus ihrem neuen Buch „Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für die Menschenrechte“ (Verlag Klaus Wagenbach) diskutiert Frederike Boll, FES mit Dr. Bärbel Kofler, Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und den AutorInnen Kaleck und Dr. Saage-Maaß.

Berlin

Deadly dam collapse in Brazil: Are German companies responsible?

discussion

22.10.2019, 19:00 Uhr

Tagungswerk
Lindenstraße 85, 10969 Berlin

In January 2019, a dam burst at an iron ore mine near Brumadinho, Brazil, killing more than 270 people. The toxic sludge polluted large sections of the Paraopeba River, poisoning thousands of people's...

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Colonial Repercussions V: The Case of Namibia

Symposium

29.11.2019, 14:00 Uhr

Akademie der Künste (AdK)

The issue of (post-)colonial injustice is more present than ever before in German and European legal and cultural policy debates. Still, this development towards addressing the past has not had much...

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