Berlin

Verschwindenlassen als Verstoß gegen die Menschenrechte - (K)ein Problem für Deutschland?

25 April 2012, 12:00 am
Im Dezember 2010 trat nach drei Jahrzehnten Verhandlung das jüngste Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen in Kraft, die UN-Konvention gegen das gewaltsame Verschwindenlassen. Diese soll den Schutz gegen das Verschwindenlassen stärken, das in vielen Ländern immer noch systematisch praktiziert wird. Die Entdeckung neuer Massengräber, wie beispielsweise in Libyen, oder das unbekannte Schicksal zahlreicher Menschen in Syrien zeigen, wie aktuell und bedeutend dieses Thema ist. Dennoch haben bisher lediglich 91 Staaten die Konvention unterzeichnet und erst 31 haben sie ratifiziert. Deutschland hat die Konvention unterstützt und am 24. September 2009 ratifiziert, bislang jedoch noch keine Erklärung zur Anerkennung der vollständigen Kompetenzen des Ausschusses nach Art. 31 – Behandlung von Individualbeschwerden – der Konvention abgegeben.

Was muss getan werden, um die Konvention zu einem möglichst wirkungsvollen Instrument gegen das Verbrechen des gewaltsamen Verschwindenlassens zu machen? Diese und anderen Fragen werden in Vortrag und Diskussion erörtert.

Rupture and reckoning: 20 years of Guantánamo

11 September 2021, 3:00 pm

An interdisciplinary event series reflecting on the legacy of the notorious detention camp and US counter-terrorism policy two decades after 9/11

Exactly four months after the 11 September 2001…

Human rights in times of crises: Resistance and concrete utopias

22 September 2021, 6:00 pm

Event series, May – November 2021

Human rights are a concrete utopia worth defending. But how to defend them needs to be constantly reinvented. As we find ourselves in a time of profound, global…

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