Berlin

Menschenrechtsbewegung in Deutschland – Wie weit reicht der politische Einfluss?

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02.02.2016, 00:00 Uhr

Aktivistengruppen, Netzwerke, Organisationen – von Deutschland aus beteiligen sich diverse zivilgesellschaftliche Akteure an örtlichen und transnationalen sozialen Kämpfen zur Verteidigung der Menschenrechte. Bewegungsgeschichtlich oder theoretisch-kritisch ist die deutsche Menschenrechtsbewegung bisher aber nicht umfassend untersucht. Der Themenschwerpunkt „Menschenrechtsbewegung in Deutschland“ des aktuellen Forschungsjournals möchte einen Beitrag leisten, um diese Lücke zu füllen. Darüber hinaus will das Heft Anstöße zur kritischen Selbstreflektion der Menschenrechtsszene geben.
 
Worin liegt das emanzipatorische Potential der Menschenrechte? Reflektiert die Menschenrechtsbewegung in Deutschland aktuelle politische, rechtliche und postkoloniale Theorien und Kritiken? Welche Rolle spielt die transnationale Zusammenarbeit?
 
Ansgar Klein ist Soziologe und Politikwissenschaftler sowie Mitherausgeber des von ihm mitbegründeten „Forschungsjournal Soziale Bewegungen – Analysen zu Demokratie und Zivilgesellschaft“. Er wird das Hintergrundgespräch moderieren.
 
Wolfgang Kaleck ist Rechtsanwalt und Generalsekretär des ECCHR. Als Gast-Herausgeber des Themenschwerpunkts zielt er darauf, das politische Selbstverständnis der Menschenrechtsszene in Deutschland zu hinterfragen.
 
Carolijn Terwindt arbeitet im ECCHR-Programmbereich „Wirtschaft und Menschen-rechte“. Im Artikel „Auf dem Weg zu einer funktionierenden transnationalen Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ beleuchtet sie mit Alejandra Ancheita von ProDESC aus Mexiko die Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher Akteure aus dem globalen Süden und Norden.

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