Vienna

Crimes against Humanity in Colombia: The “Falsos Positivos” Cases and the Responsibility of Top Military Figures

discussion

20.10.2013, 00:00 Uhr

Die Bezeichnung „falsos positivos“ wird verwendet für die große Anzahl an wahllosen Tötungen von Zivilisten durch Soldaten der kolumbianischen Armee, die anschließend deren Leichen als im Kampf gefallene Guerilla-Kämpfer präsentierten. Damit wollten sie Erfolge vorzeigen und Prämien wie Beförderungen und Sonderurlaub erhalten. Diese Verbrechen waren weit verbreitet und wurden systematisch begangen und sind damit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen. Verantwortlich - auch für die Taten ihrer Untergebenen - sind hierfür hochrangige Militärs, die bislang straflos geblieben sind.

Ana María Mora Arango berichtet über das Phänomen der „falsos positivos“ und Ermittlungen gegen Militärangehörige in Kolumbien. Werner Hörtner wird diese Fälle in den Kontext von Menschenrechtsverletzungen der Armee insgesamt einordnen und die anhaltende Zusammenarbeit der Armee mit paramilitärischen Gruppen thematisieren. Schließlich analysiert Wolfgang Kaleck die Strafverfolgungspflichten von Österreich und anderen europäischen Ländern hinsichtlich solcher internationaler Verbrechen.

The Hague

European arms exports and the case of Yemen: How to hold governments and corporate actors accountable for contributing to armed conflicts?

discussion

12.12.2019, 18:30 Uhr

The Hague Humanity Hub
Fluwelen Burgwal 58, 2511 CJ The Hague, Netherlands

This event will be live streamed on ECCHR’s Facebook page.

European arms exports are regulated by domestic law, the European Common Position on arms export controls and the Arms Trade Treaty. These...

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