Vienna

Crimes against Humanity in Colombia: The “Falsos Positivos” Cases and the Responsibility of Top Military Figures

discussion

20.10.2013, 00:00 Uhr

Die Bezeichnung „falsos positivos“ wird verwendet für die große Anzahl an wahllosen Tötungen von Zivilisten durch Soldaten der kolumbianischen Armee, die anschließend deren Leichen als im Kampf gefallene Guerilla-Kämpfer präsentierten. Damit wollten sie Erfolge vorzeigen und Prämien wie Beförderungen und Sonderurlaub erhalten. Diese Verbrechen waren weit verbreitet und wurden systematisch begangen und sind damit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen. Verantwortlich - auch für die Taten ihrer Untergebenen - sind hierfür hochrangige Militärs, die bislang straflos geblieben sind.

Ana María Mora Arango berichtet über das Phänomen der „falsos positivos“ und Ermittlungen gegen Militärangehörige in Kolumbien. Werner Hörtner wird diese Fälle in den Kontext von Menschenrechtsverletzungen der Armee insgesamt einordnen und die anhaltende Zusammenarbeit der Armee mit paramilitärischen Gruppen thematisieren. Schließlich analysiert Wolfgang Kaleck die Strafverfolgungspflichten von Österreich und anderen europäischen Ländern hinsichtlich solcher internationaler Verbrechen.

Stockholm

Accountability for torture in Syria – Sweden's role in the struggle against impunity

discussion

20.02.2019, 18:00 Uhr

Medelhavsmuseet
Fredsgatan 2, Stockholm, Sweden

There will be a livestream of the event:
in English via CRD’s Facebook page and in Arabic via
ECCHR’s Facebook page

Torture, enforced disappearances and extrajudicial executions of political...

Swakopmund , Windhoek

Namibia: A Week of Justice

Event Series

25.03.2019, 19:00 Uhr

Colonial Repercussions: Reflecting on the genocide against Ovaherero and Nama peoples 115 years later

The return of human remains from Germany to Namibia, the lawsuit brought before a US court by...

Archive

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