Vienna

Crimes against Humanity in Colombia: The “Falsos Positivos” Cases and the Responsibility of Top Military Figures

discussion

20.10.2013, 00:00 Uhr

Die Bezeichnung „falsos positivos“ wird verwendet für die große Anzahl an wahllosen Tötungen von Zivilisten durch Soldaten der kolumbianischen Armee, die anschließend deren Leichen als im Kampf gefallene Guerilla-Kämpfer präsentierten. Damit wollten sie Erfolge vorzeigen und Prämien wie Beförderungen und Sonderurlaub erhalten. Diese Verbrechen waren weit verbreitet und wurden systematisch begangen und sind damit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen. Verantwortlich - auch für die Taten ihrer Untergebenen - sind hierfür hochrangige Militärs, die bislang straflos geblieben sind.

Ana María Mora Arango berichtet über das Phänomen der „falsos positivos“ und Ermittlungen gegen Militärangehörige in Kolumbien. Werner Hörtner wird diese Fälle in den Kontext von Menschenrechtsverletzungen der Armee insgesamt einordnen und die anhaltende Zusammenarbeit der Armee mit paramilitärischen Gruppen thematisieren. Schließlich analysiert Wolfgang Kaleck die Strafverfolgungspflichten von Österreich und anderen europäischen Ländern hinsichtlich solcher internationaler Verbrechen.

Berlin

Deadly dam collapse in Brazil: Are German companies responsible?

discussion

22.10.2019, 19:00 Uhr

Tagungswerk
Lindenstraße 85, 10969 Berlin

In January 2019, a dam burst at an iron ore mine near Brumadinho, Brazil, killing more than 270 people. The toxic sludge polluted large sections of the Paraopeba River, poisoning thousands of people's...

Berlin

Colonial Repercussions V: The Case of Namibia

Symposium

29.11.2019, 14:00 Uhr

Akademie der Künste (AdK)

The issue of (post-)colonial injustice is more present than ever before in German and European legal and cultural policy debates. Still, this development towards addressing the past has not had much...

Archive

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