Indien

Doppelstandards internationaler Chemie- und Agrarkonzerne

Pestizide

Das ECCHR und seine Partnerorganisationen haben in einem Offenen Brief und einem Monitoringbericht an die WHO dazu aufgerufen, Neuerungen zu beschließen, um Missstände beim globalen Pestizidvertrieb anzugehen. Die Berichte beziehen sich vor allem auf die mangelhafte Kennzeichnung beim Verkauf von Pestiziden.

Indien

Bayer: Doppelstandards beim Vertrieb von Pestiziden

Pestizide

BayerCropScience vermarktet hochgefährliche Pflanzenschutzmittel in Indien. Das Unternehmen trägt nicht genügend Sorge dafür, dass Betroffene über die Gefahren der Pestizide und nötige Schutzmaßnahmen informiert werden. Das belegt der Monitoringbericht, den das ECCHR 2015 der Welternährungsorganisation vorgelegt hat.

Indien

Syngenta-Pestizide gefährden Bauern und Plantagenarbeiter*innen

Pestizide

Das Ergebnis einer Befragung und weiterer Recherchen des ECCHR belegt: Gramoxone – eines der gefährlichsten und in vielen Ländern verbotenes Pestizid der Firma Syngenta – wird in Indonesien und auf den Philippinen nahezu ohne Schutzmaßnahmen verwendet.

Paraguay

Unter dem Deckmantel der Entwicklungszusammenarbeit: Deutsches Kreditinstitut missachtet Menschenrechte in Paraguay

Investitionen

Deutschlands größte Förderbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), gibt im Ausland Milliarden für sogenannte Hilfsprojekte aus, beispielsweise in der ländlichen Entwicklung. Was bei den Projekten jedoch meist zu kurz kommt, sind die Menschenrechte und der Umweltschutz.

Indien

Vergiftungswelle in Yavatmal: Betroffene gehen gegen Pestizid-Konzern Syngenta vor

Pestizide

Der intensive Einsatz von Pestiziden trägt wesentlich zum Verlust der biologischen Vielfalt und zur Verschlechterung der Ökosysteme bei und untergräbt deren Funktion, die für die Eindämmung des und die Anpassung an den Klimawandel unerlässlich sind. Im Herbst 2017 erleideten hunderte von Landarbeiter*innen im zentralindischen Yavatmal teils schwere Vergiftungen. Behördliche Dokumente aus Indien belegen: Das Pestizid Polo des Schweizer Chemiekonzerns Syngenta spielte bei den Vergiftungen und deren mitunter tödlichen Folgen eine wichtige Rolle.