Die große Abschottung

Gewalt & Rechtlosigkeit an Europas (Außen-)Grenzen

Kilometerlange, mit Stacheldraht gesicherte Grenzzäune; hochtechnisierte Patrouillen zu Land, Luft und See; Rückschiebevereinbarungen wie der EU-Türkei-Deal oder das Kooperationsabkommen mit Marokko; unrechtmäßige und häufig brutale Push-Backs: Mit allen Mitteln versucht Europa, Menschen, die versuchen, Krieg, Verfolgung und Elend zu entkommen, abzuwehren. Die Push-Back-Praxis Spaniens ist regelrecht zum Modell für die Abschottung geworden. Das ECCHR setzt sich seit 2014 mit rechtlichen Interventionen gegen die Abschiebepraktiken in der EU ein und unterstützt Betroffene von Push-Backs bei der juristischen Aufarbeitung einzelner Aktionen.

Griechenland

Die große Abschottung

Hotspots in Griechenland: Beschwerde gegen das europäische Asyl-Büro EASO

Hotspots

Eine Analyse der von der EASO geführten Zulässigkeitsinterviews auf den ägäischen Inseln zeigt, dass die EASO grundlegende Interviewstandards zu Fairness missachtet. Damit wird den Asylsuchenden eine faire Beurteilung ihres Falles und eine sorgfältige Untersuchung ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit verwehrt.

Mazedonien

Die große Abschottung

Von Idomeni nach Straßburg: Geflüchtete fordern ihr Recht, Rechte zu haben

Push-Backs

Geflüchtete haben mit Unterstützung des ECCHR wegen der Push-Backs an der griechisch-mazedonischen Grenze Individualbeschwerden gegen Mazedonien eingelegt. Sie machen geltend, dass Mazedonien mit den Zurückweisungen gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen hat.

Spanien

Die große Abschottung

Der Fall N.D. und N.T gegen Spanien

Push-Backs

Spanien schiebt in den Exklaven Melilla und Ceuta Geflüchtete und Migrant_innen systematisch und häufig brutal zurück nach Marokko. Diese Praxis der Push-Backs an den Außengrenzen der EU ist rechtswidrig, das urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Das ECCHR unterstützt die EGMR-Beschwerden von zwei Betroffenen gegen Spanien.

Spanien

Die große Abschottung

Hoffnung auf Gerechtigkeit für Opfer von tödlichem Push-Back bei Ceuta

Push-Backs

Mindestens 15 Tote und viele Verletzte: So endete der Einsatz der Guardia Civil am 6. Februar 2014 an der Grenze zwischen der spanischen Exklave Ceuta und Marokko. Der tödliche Push-Back ist immer noch nicht juristisch aufgearbeitet. Das ECCHR unterstützt Überlebende, die bereit sind, als Zeug_innen auszusagen.

Spanien

Die große Abschottung

Keine Rechte, keine Chancen für unbegleitete Minderjährige an der spanisch-marokkanischen Grenze

Push-Backs

An der Landgrenze zu Marokko in Melilla nimmt Spanien unbegleitete minderjährige Flüchtende fest und schiebt sie kurzerhand ab. Das ECCHR unterstützt die Individualbeschwerde gegen Spanien, die ein Kooperationsanwalt im Namen des unbegleiteten Minderjährigen D.D. beim UN-Kinderrechtsausschuss einreichte.