Grey zones, red lines: Wissenschaftsfreiheit in Recht und Politik verteidigen
Die akademische Freiheit steht unter Druck. Weltweit versuchen autoritäre Kräfte Forschung und Lehre zu diskreditieren, zu disziplinieren und zu kontrollieren. In einer Zeit, in der transnationale Perspektiven, Wissen und Verbindungen für wissenschaftlichen Fortschritt und demokratische Resilienz wichtiger sind denn je, trifft dies vor allem migrantische Forschende und Studierende. Trotz des im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten Schutzes der Freiheit von Wissenschaft und Lehre agieren sie in einer Grauzone, sobald sie sich in der Öffentlichkeit äußern: Immer neue oder sich verschiebende Tabuthemen (rote Linien) begrenzen die akademische Freiheit, unterminieren das Vertrauen in die Justiz und behindern die Internationalisierung der Forschung. Der vorliegende Bericht untersucht die Erfahrungen migrantischer Akademiker*innen und Studierender mit diesen neuen Grauzonen und stellt juristische Informationen sowie Analysen bereit, um gemeinsam Räume für freie Forschung und Lehre zu verteidigen.
Wir möchten den folgenden Personen für ihre wertvollen Beiträge in verschiedenen Phasen des Projekts danken:
Kauther Nour Alhusainy, Ana Werkstetter Caravaca, Talim Ehring, Andrew Gilbert, Flora Jansen, Fatima Karmid, Victoria Lacis, Angela Last, Sowmya Maheswaran, Andrea Muehlebach, Valentin Niebler, Xin Pan, Tayma Saleh, Benjamin Schuetze, Tu Siqi, Duan Zhipeng
Wichtiger Hinweis :
Die hier bereitgestellten rechtlichen Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Sie sollen eine Orientierung und Hilfestellung bieten, stellen jedoch keine Rechtsberatung dar und ersetzen nicht die Beratung durch eine qualifizierte Rechtsanwältin oder einen qualifizierten Rechtsanwalt.
ECCHR bietet keine individuelle Rechtsberatung an.