Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für Menschenrechte

Klaus Wagenbach, März 2016

Von Wolfgang Kaleck und Miriam Saage-Maaß

ArbeiterInnen in Pakistan, GewerkschafterInnen in Kolumbien und BäuerInnen im Sudan nehmen die Verbrechen mächtiger Unternehmen nicht länger hin. Vor Gerichten in Europa setzen sie sich zur Wehr und fordern ihre Rechte ein. Das ECCHR unterstützt sie dabei.
 
In ihrem neuen Buch "Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für Menschenrechte" (Verlag Klaus Wagenbach) beschreiben Generalsekretär Wolfgang Kaleck und Dr. Miriam Saage-Maaß, Leiterin des Programmbereichs "Wirtschaft und Menschenrechte" anhand von Einzelfällen nicht nur die Arbeit des ECCHR und von Menschenrechtsanwälten weltweit.
 
Die Autoren schildern auch, wie Menschenrechtsorganisationen und soziale Bewegungen juristische Arbeit in ihren politischen und sozialen Kampf integrieren. Der Widerstand im globalen Süden zeigt: Neben Streiks und Protesten zwingen auch juristische Verfahren die Firmen zum Umdenken.
 
Das ECCHR interveniert gemeinsam mit Betroffenen und Partnerorganisationen gegen deutsche Unternehmen wie den Textilhersteller KiK und das Ingenieurunternehmen Lahmeyer, gegen Konzerne wie Nestlé, Pharmafirmen wie GlaxoSmithKlein oder das transnationale Holzunternehmen Danzer Group. Sie beschreiben ihre Arbeit, ihre Hoffnungen, Niederlagen und Erfolge.
 

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