Elf Antworten auf zentrale Einwände der deutschen Debatte
Anne Schroeter
Broschüre
2026
Die Frage nach Reparationen für koloniales Unrecht gewinnt international an Dynamik. Auf regionaler wie globaler Ebene wird verstärkt darüber diskutiert, wie historische und fortwirkende koloniale Verbrechen völkerrechtlich und politisch angemessen adressiert werden können. Dazu zählt auch die jüngst verabschiedete Resolution der UN-Generalversammlung vom 25. März 2026, die den transatlantischen Sklavenhandel als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet und Reparationen als konkreten Schritt zur Aufarbeitung historischer Unrechtsverhältnisse hervorhebt.1 Deutschland steht daher nicht nur in historischer, sondern auch in rechtlicher und politischer Verantwortung, sich mit diesen Forderungen auseinanderzusetzen.