Klima

Verteidigung von Ökosystemen, Land und natürlichen Lebensgrundlagen

Die Rohstoffindustrie und die industrielle Land-, Infrastruktur- und Energiewirtschaft basieren auf der Ausbeutung natürlicher Ressourcen – und oft auch Arbeitskraft – und führen zur Zerstörung der weltweiten Artenvielfalt und der Lebensgrundlagen von Gemeinschaften, die von natürlichen Ökosystemen abhängig sind. Diese Wirtschaftsbereiche haben deshalb direkte Auswirkungen auf die Menschenrechte auf Gesundheit, Land, Wasser und Nahrung. Zudem gehören Umweltaktivist*innen zu den am stärksten bedrohten sozialen Bewegungen weltweit.

Indien

Klima
Klima
Wirtschaft und Menschenrechte

Vergiftungswelle in Yavatmal: Betroffene gehen gegen Pestizid-Konzern Syngenta vor

Pestizide

Der intensive Einsatz von Pestiziden trägt wesentlich zum Verlust der biologischen Vielfalt und zur Verschlechterung der Ökosysteme bei und untergräbt deren Funktion, die für die Eindämmung des und die Anpassung an den Klimawandel unerlässlich sind. Im Herbst 2017 erleideten hunderte von Landarbeiter*innen im zentralindischen Yavatmal teils schwere Vergiftungen. Behördliche Dokumente aus Indien belegen: Das Pestizid Polo des Schweizer Chemiekonzerns Syngenta spielte bei den Vergiftungen und deren mitunter tödlichen Folgen eine wichtige Rolle.

Paraguay

Klima
Wirtschaft und Menschenrechte

Unter dem Deckmantel der Entwicklungszusammenarbeit: Deutsches Kreditinstitut missachtet Menschenrechte in Paraguay

Investitionen

Deutschlands größte Förderbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), gibt im Ausland Milliarden für sogenannte Hilfsprojekte aus, beispielsweise in der ländlichen Entwicklung. Was bei den Projekten jedoch meist zu kurz kommt, sind die Menschenrechte und der Umweltschutz.