Wer wir sind

Dem Unrecht das Recht entgegensetzten – das ist das erklärte Ziel und die tägliche Arbeit des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR).

Das ECCHR ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2007 von Wolfgang Kaleck und weiteren internationalen Jurist_innen gegründet, um die Rechte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie anderen Menschenrechtsdeklarationen und nationalen Verfassungen garantiert werden, mit juristischen Mitteln durchzusetzen.

Gemeinsam mit Betroffenen und Partner_innen weltweit nutzen wir juristische Mittel, damit die Verantwortlichen für Folter, Massaker, Vergewaltigung, wirtschaftlicher Ausbeutung und abgeschotteten Grenzen nicht ungestraft davonkommen.

29.11.2018

Anhörung im KiK-Verfahren vor dem Landgericht Dortmund

Klägerin: „Wir haben viel erreicht: Jetzt darf das Gericht das Verfahren nicht an Verjährung scheitern lassen!“

„Mein Sohn hat für den Profit von KiK mit seinem Leben bezahlt. Nun endlich hat ein Gericht in Deutschland sich mit dem Fall beschäftigt.“ Aus Sicht von Klägerin Saeeda Khatoon war die erste Verhandlung im Verfahren gegen das Unternehmen KiK vor dem Landgericht Dortmund ein wichtiger Schritt – egal, wie das Verfahren endet.

16.11.2018

Einladung zur Pressekonferenz: Erste Anhörung im Fall KiK / Fabrikbrand Pakistan

Betroffene fordern Haftung statt Freiwilligkeit

Am 29. November wird das Landgericht Dortmund den Fabrikbrand bei Ali Enterprises, einem pakistanischen Zulieferer des deutschen Textilunternehmens KiK, erstmals mündlich verhandeln. Am Vortag wird die Klägerin Saeeda Khatoon gemeinsam mit Nasir Mansoor über den transnationalen Kampf der Ali Enterprises Factory Fire Affectees Association für Gerechtigkeit in den Lieferketten der globalen Textilindustrie berichten. Miriam Saage-Maaß wird den juristischen Hintergrund und die rechtspolitische Bedeutung des Verfahrens erläutern.

12.11.2018

Folter in Syrien: Ermittlungen in Österreich sind erster Schritt – jetzt müssen Haftbefehle folgen

Nach Deutschland, Schweden und Frankreich hat auch die österreichische Justiz Ermittlungen wegen Folter gegen die syrischen Geheimdienste eingeleitet. Auslöser der Ermittlungen ist die Strafanzeige von 16 Frauen und Männern im Mai 2018. In Deutschland trugen vier vergleichbare Anzeigen im Juni 2018 zu einem Haftbefehl gegen den Chef des syrischen Luftwaffengeheimdienstes bei.

05.11.2018

Justice for Roşia Montană – International organizations' legal intervention in Romanian ISDS case

Roşia Montană community voices to be heard in illegal gold mine litigation as international consortium hands in an amicus curiae brief

On Friday, 2 November 2018, public interest law organizations filed an amicus curiae brief on behalf of the Roşia Montană community affected by an illegal gold mine project in Romania to include their perspectives in arbitration proceedings at the International Center for the Settlement of Investment Disputes (ICSID), housed at the World Bank.

15.10.2018

Fluchtpunkt NRW: Weitere Strafanzeige gegen ein ehemaliges Führungsmitglied der Colonia Dignidad

Staatsanwaltschaft Münster soll wegen Beihilfe zu Mord ermitteln – Verantwortliche für Verbrechen in der Colonia Dignidad leben von der Justiz unbehelligt in Deutschland

Die deutsche Justiz, insbesondere die Behörden in Nordrhein-Westfalen (NRW), müssen endlich dazu beitragen, dass die Verbrechen in der Colonia Dignidad aufgearbeitet werden. Das ECCHR fordert Ermittlungen gegen Reinhard Döring, ehemaliges Führungsmitglied der auslandsdeutschen Sektensiedlung in Chile. Das ECCHR wirft Döring vor, mindestens in zwei Fällen die Ermordung von Gegnern der Pinochet-Diktatur auf dem Gelände der Colonia Dignidad unterstützt zu haben.

Pressekontakt

Anabel Bermejo
Medien & Kommunikation
T: +49 30 69819797
bermejo@ecchr.eu

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