Wer wir sind

Dem Unrecht das Recht entgegensetzen – das ist das erklärte Ziel und die tägliche Arbeit des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR).

Das ECCHR ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2007 von Wolfgang Kaleck und weiteren internationalen Jurist*innen gegründet, um die Rechte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie anderen Menschenrechtsdeklarationen und nationalen Verfassungen garantiert werden, mit juristischen Mitteln durchzusetzen.

Gemeinsam mit Betroffenen und Partner*innen weltweit nutzen wir juristische Mittel, damit die Verantwortlichen für Folter, Kriegsverbrechen, sexualisierte Gewalt, wirtschaftlicher Ausbeutung und abgeschotteten Grenzen nicht ungestraft davonkommen.

25.06.2020

Eckpunkte zum Lieferkettengesetz: Ein guter Beginn, aber noch lange nicht ausreichend

Es ist gut, dass die Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz nun endlich vorliegen. Gut ist auch, dass eine umfassende Sorgfaltsplicht darin definiert ist und Sanktionen vorgesehen sind. Dennoch lassen die Eckpunkte noch einiges zu wünschen übrig. Beispielsweise soll die Beweislast weiter bei den Betroffenen von Fabrikbränden, Dammbrüchen, Kinderarbeit und ähnlichem liegen soll.

22.06.2020

Anlässlich der Verhaftung Alaa M.s

Statement

„Mutmaßliche Täter wie der syrische Arzt Alaa M. und ähnliche Fälle müssen ermittelt werden. Es ist aber ebenso wichtig, über diese Einzelfälle hinauszublicken. Folter ist in Syrien flächendeckend und wird gezielt als Herrschafts- und Unterstützungswerkzeug eingesetzt.“ Lesen Sie hier das Statement von Patrick Kroker, Leiter der Syrien-Arbeit beim ECCHR.

19.06.2020

New investigation challenges European Court of Human Rights ruling on pushbacks

Black Sub-Saharan refugees are given no legal pathways to enter Spain

A new investigation by Forensic Architecture shows that as a result of racist policies at the Spanish-Moroccan border, black Sub-Saharan nationals have no legal pathways to enter and claim protection in Spain. The report, produced by FA in partnership with ECCHR, critically undermines a February 2020 ruling by the European Court of Human Rights (ECtHR) in the case of “ND and NT v. Spain,” demonstrating that the arguments presented by Spain, and accepted by the court, are false.

18.06.2020

Fatale Folgen der Corona-Krise entlang der globalen Lieferketten

Initiative Lieferkettengesetz fordert von Bundesregierung Taten statt Worte

Transnationale Unternehmen wälzen die Verluste aus der Corona-Krise auf die schwächsten Glieder in den globalen Lieferketten ab – mit fatalen Folgen für die Beschäftigten im Globalen Süden. Das zeigt das aktuelle Briefing der Initiative Lieferkettengesetz am Beispiel des Textilsektors, das heute veröffentlicht wurde. Das zivilgesellschaftliche Bündnis fordert von der Bundesregierung, deutsche Unternehmen noch in dieser Legislaturperiode per Gesetz zur Achtung von Menschenrechts- und Umweltstandards zu verpflichten.

18.06.2020

Sexualisierte Gewalt in Syrien muss als Verbrechen gegen die Menschlichkeit verfolgt werden – auch von der deutschen Justiz

Überlebende stellen Strafanzeige gegen syrischen Luftwaffengeheimdienst

Die deutsche Justiz muss sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt durch die Geheimdienste in Syrien endlich als das verfolgen, was sie ist: ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das ist das Ziel einer Strafanzeige, die sieben syrische Überlebende von Baschar al-Assads Foltersystem am 17. Juni 2020 beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe eingereicht haben. Das ECCHR erarbeitete die Strafanzeige und reichte sie stellvertretend für die Überlebenden zusammen mit dem Syrian Women’s Network und Urnammu ein.

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