Wer wir sind

Dem Unrecht das Recht entgegensetzten – das ist das erklärte Ziel und die tägliche Arbeit des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR).

Das ECCHR ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2007 von Wolfgang Kaleck und weiteren internationalen Jurist_innen gegründet, um die Rechte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie anderen Menschenrechtsdeklarationen und nationalen Verfassungen garantiert werden, mit juristischen Mitteln durchzusetzen.

Gemeinsam mit Betroffenen und Partner_innen weltweit nutzen wir juristische Mittel, damit die Verantwortlichen für Folter, Massaker, Vergewaltigung, wirtschaftlicher Ausbeutung und abgeschotteten Grenzen nicht ungestraft davonkommen.

15.10.2018

Fluchtpunkt NRW: Weitere Strafanzeige gegen ein ehemaliges Führungsmitglied der Colonia Dignidad

Staatsanwaltschaft Münster soll wegen Beihilfe zu Mord ermitteln – Verantwortliche für Verbrechen in der Colonia Dignidad leben von der Justiz unbehelligt in Deutschland

Die deutsche Justiz, insbesondere die Behörden in Nordrhein-Westfalen (NRW), müssen endlich dazu beitragen, dass die Verbrechen in der Colonia Dignidad aufgearbeitet werden. Das ECCHR fordert Ermittlungen gegen Reinhard Döring, ehemaliges Führungsmitglied der auslandsdeutschen Sektensiedlung in Chile. Das ECCHR wirft Döring vor, mindestens in zwei Fällen die Ermordung von Gegnern der Pinochet-Diktatur auf dem Gelände der Colonia Dignidad unterstützt zu haben.

26.09.2018

Große Kammer des EGMR verhandelt Spaniens langjährige Rückschiebepraxis nach Marokko

N.D. und N.T. vs. Spanien – ein richtungsweisender Fall für Geflüchtete und Migrant_innen

„Spanien hat meine Rechte verletzt. Nun hoffe ich auf ein Urteil, das verhindert, dass anderen dasselbe geschieht. Ich will nicht hinnehmen, dass Menschen andere Menschen so behandeln. Ich erwarte Gerechtigkeit – für all jene, die arm und schutzbedürftig sind, die keine Stimme haben“, sagt N.D. aus Mali in seinem Statement an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg. Die Große Kammer des EGMR hat heute die völkerrechtswidrigen Rückschiebungen (Push-Backs) an der spanisch-marokkanischen Grenze verhandelt.

19.09.2018

Einladung / 26. September 2018: EGMR-Anhörung zu Spaniens Rückschiebepraxis an EU-Außengrenzen

N.D. und N.T. vs. Spanien - Ein Präzedenzfall zu Flucht und Migration

Am 26. September 2018 wird die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) die Push-Backs an der spanisch-marokkanischen Grenze verhandeln. Im Oktober 2017 hatte das Gericht Spanien verurteilt. Anlass war der Fall von N.D. und N.T., die bei Melilla direkt nach Marokko zurückgeschoben wurden.

11.09.2018

OECD-Beschwerde gegen italienischen Prüfdiensleiter RINA

Jahrestag des Fabrikbrands bei KiK-Zulieferer in Pakistan

Mehr als 250 Menschen starben, als die Textilfabrik Ali Enterprises in Karatschi (Pakistan) am 11. September 2012 abbrannte. Die Fabrik produzierte hauptsächlich für das deutsche Unternehmen KiK. Anlässlich des 6. Jahrestags des Fabrikbrands hat ECCHR mit einer internationalen NGO-Koalition in Italien eine OECD-Beschwerde gegen das Zertifizierungsunternehmen RINA Services S.p.A. eingereicht.

09.09.2018

European Ombudsperson should not close inquiry into maladministration by EASO in Greek Hotspots

Tackling the accountability and fairness of admissibility interviews

The European Asylum Support Office (EASO) must be held to account for blatant failures in its work in the Greek Hotspots. ECCHR requested the European Ombudsperson not to close the inquiry into maladministration by EASO in the reception centers in Greece. The interviews for international protection conducted by EASO take place in a vacuum of accountability that should be addressed.

Pressekontakt

Anabel Bermejo
Medien & Kommunikation
T: +49 30 69819797
bermejo@ecchr.eu

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