Menschenrechte in Krisenzeiten: Widerstand und konkrete Utopien

26.05.2021, 18:00 Uhr


#1 Auftaktveranstaltung: Die konkrete Utopie der Menschenrechte

Menschenrechte sind eine konkrete Utopie – sie gilt es zu verteidigen. Doch wie kann das in Zeiten tiefgreifender globaler Krisen funktionieren? Welche Bündnisse und neuen Wege sind notwendig, um dekoloniale, feministische und ökologische Perspektiven einzubeziehen?

Unsere siebenteilige Veranstaltungsreihe, gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, schafft die notwendige Plattform, auf der sich Partner*innen aus aller Welt über die Neugestaltung unserer Bündnisse austauschen können. Jede Veranstaltung wird live über unsere Webseite gestreamt und bietet eine aktive Chat-Funktion, um miteinander in Dialog zu treten.

Am 26. Mai 2021 um 18:00 Uhr, MEZ, eröffnen Alejandra Ancheita (Rechtsanwältin, ProDESC), Joshua Castellino (Geschäftsführer, Minority Rights Group International) und Wolfgang Kaleck (ECCHR-Generalsekretär) gemeinsam die Veranstaltungsreihe.

Auf der Grundlage von Kalecks jüngst erschienenem Buch Die konkrete Utopie der Menschenrechte: Ein Blick zurück in die Zukunft (S. Fischer) erörtern unsere Gäste, wie sich Menschenrechtsaktivist*innen angesichts von Klimakrise, Pandemie, zutiefst ungleichen Wirtschaftsmodellen und Autoritarismus vom „business-as-usual“ verabschieden müssen. Die beispiellosen globalen Veränderungen der Gegenwart sind die Chance, über neue zukunftsfähige Strategien und Wege nachzudenken, um das Potenzial der Menschenrechte zurückzuerobern.

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