Berlin

Überarbeitung der gesetzlichen Grundlagen europäischer Rüstungsexportkontrolle – Geht Deutschland mit gutem Beispiel voran?

Podiumsdiskussion

07.11.2018, 19:00 Uhr

Aquarium
Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin

19:00 – 20:00 Fallstudien

Die Berichterstattung über europäische Rüstungsexporte zeigt: Es ist kein Einzelfall, dass Zivilbevölkerungen unter dem Einsatz europäischer Waffen leiden. Ist die europäische Rüstungsexportkontrolle ausreichend, um die Verwendung europäischer Waffen bei Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen effektiv zu verhindern? Nach einer Einführung diskutieren wir die folgenden Fallstudien:

  • Roy Isbister, Saferworld (London): Rüstungsexportkontrolle in der EU – status quo und was mit einer Überarbeitung erreicht werden soll
  • Jelena Cosic, BIRN (Belgrad): Das Risiko der Weiterleitung von Waffen – Waffenexporte aus dem Balkan und ihr Weg nach Syrien und in den Jemen
  • Radhya Almutawakel, Mwatana for Human Rights (Sana‘a): Europäische Waffenexporte an die im Jemen kriegsführenden Länder
  • Sara San Martin, Centro de Estudios Ecuménicos, (Mexico): Überraschender Endverbleib? – Kleinwaffenexporte von Heckler & Koch nach Mexiko

20:00 – 21:00 Die Überarbeitung der europäischen Rüstungsexportregeln – kann Deutschland ein Vorbild sein?

Was lehren uns die Fallstudien aus Mexiko, dem Balkan, und dem Jemen? Wie sieht eine wirksame Rüstungsexportkontrolle auf europäischer Ebene aus? Wo kann Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen und wo hat es Aufholbedarf? Diese Fragen diskutieren Arnold Wallraff, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) a.D. sowie Mitglied der Fachgruppe Rüstungsexporte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Stefan Liebich, MdB, Fraktion Die Linke, Katja Keul, MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Linde Bryk, ECCHR.

Moderator: Hans-Martin Tillack, Stern.

Nach Abschluss der Podiumsdiskussion findet ein Empfang statt.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. Übersetzung wird gewährleistet. Die Veranstaltung ist barrierefrei.

Bitte melden Sie sich bis 5. November 2018 über das untenstehende Formular an.

Windhoek

Symposium – Koloniales Unrecht und Aufarbeitung

Konferenz

25.03.2019, 18:00 Uhr

Goethe-Institut Namibia
1–5 Fidel Castro Street, P.O.B. 12 08, Windhoek, Namibia

Deutschland und Namibia verbindet durch die Jahre der Kolonialzeit eine besondere Geschichte. Seit 2015 gibt es offizielle Verhandlungen zwischen Namibia und Deutschland, die es zum Ziel haben eine...

Swakopmund , Windhoek

Namibia: Eine Woche für Gerechtigkeit

Veranstaltungsreihe

25.03.2019, 19:00 Uhr

115 Jahre nach dem Genozid an Ovaherero und Nama

Die Rückführung menschlicher Gebeine von Deutschland nach Namibia, die Klage von Herero und Nama vor einem Gericht in den USA, die Restitution in der...

Swakopmund

Internationales Recht in postkolonialen Kontexten

Konferenz

27.03.2019, 12:00 Uhr

Swakopmund Hotel & Entertainment Centre
2 Theo-Ben Gurirab Street, Swakopmund, Namibia

Die Rückführung menschlicher Gebeine von Deutschland nach Namibia, die Klage von Ovaherero und Nama vor einem Gericht in den USA, die Restitution in der Kolonialzeit geraubter Kulturgüter in Museen...

Swakopmund

Der Genozid an Ovaherero und Nama & Restorative Justice

Podiumsdiskussion

29.03.2019, 18:00 Uhr

Swakopmund Hotel & Entertainment Centre
2 Theo-Ben Gurirab Street, Swakopmund, Namibia

Die Auswirkungen der kolonialen Vergangenheit Europas in die postkoloniale Gegenwart werden immer öfter und immer offener diskutiert. So stellt sich die Frage, wie eine wirkliche Aufarbeitung...

Nürnberg

International Summer Course: Human Rights Law in Context

Sommerkurs

22.07.2019, 10:00 Uhr

Universität Erlangen-Nürnberg
Lange Gasse 20, 90403 Nürnberg

Das ECCHR organisiert dieses Jahr gemeinsam mit dem Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) eine Summer School mit dem Schwerpunk Wirtschaft und Menschenrechte. Themen werden unter anderem...

Archiv

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