Karina Theurer

Leiterin Institut für juristische Intervention

Karina Theurer leitet seit 2018 das Institut für juristische Intervention des ECCHR. Bis 2019 lehrte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin und koordinierte dort die interdisziplinäre Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte. Zwischen 2010 und 2018 arbeitete sie zudem als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien der HU. Karina Theurer lehrt Völkerrecht, feministische und dekoloniale Rechtskritik sowie Menschenrechtsdurchsetzung an diversen Hochschulen. Sie studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg, Straßburg, Paris und Berlin und wurde 2008 für ihre Leistungen im Völkerrecht ausgezeichnet.

Neben ihrem Staatsexamen hält sie einen MA mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt in interdisziplinären Lateinamerikastudien der Freien Universität Berlin. Sie gründete und war zehn Jahre lang Herausgeberin der zweisprachigen Literaturzeitschrift alba.lateinamerika lesen. Sie überträgt Lyrik aus dem Spanischen ins Deutsche, zuletzt den Gedichtband Mangroven von Tomás González.

Ihre fachlichen Schwerpunkte umfassen feministische und dekoloniale Rechtskritik, Menschenrechtsdurchsetzung sowie Literatur und Recht.

Buch

Dekoloniale Rechtskritik und Rechtspraxis

Blogbeitrag

Racist repercussions and transgenerational exclusion

Literatura y Derecho en Adiós, Ayacucho

Das Recht der Mächtigen: Die kolonialen Wurzeln des Völkerrechts

Blogbeitrag

Frauenarmut und Kinder zweiter Klasse: Das Ehegattensplitting

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