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Legal Intervention Days 2016: Arbeitsgruppe zur Rolle europäischer Unternehmen bei moderner Sklaverei in Katar

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Stipendien

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Für die Teilnahme am Legal-Training-Programm des ECCHR bietet die Kreuzberger Kinderstiftung jungen Menschen mit begrenzten finanziellen Mitteln und/oder unterrepräsentierten geografischen und sozialen Hintergründen Stipendien und damit die Möglichkeit, professionelle Erfahrungen in der Menschenrechtsarbeit zu sammeln.

Anmerkung: Zur Zeit sind keine Stipendien der Kreuzberger Kinderstiftung ausgeschrieben.

Projekt

Die Stipendien richten sich an Studierende und Berufseinsteiger_innen (max. ein Jahr nach Abschluss der Ausbildung), für die aufgrund ihrer persönlichen und finanziellen Situation eine unbezahlte Teilnahme nicht in Betracht kommt.

Grundsätzlich steht es allen Nationalitäten offen, wobei bei Nicht-EU-Bürger_innen eine endgültige Zusage von der Erteilung eines adäquaten Visums abhängt.

Anmerkung:
Wenn Sie sich selbst nicht in diesem Profil wiederfinden, bitten wir Sie, von einem Antrag auf das Stipendium abzusehen.

Kontext

Folgende fachliche Kenntnisse und Erfahrungswerte erwarten wir von Bewerber_innen:

Ausbildung: Laufendes oder abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften und/oder anderer relevanter Fächer. Auf die Relevanz Ihrer Ausbildung können Sie gern im Motivationsschreiben näher eingehen.

Kenntnisse: Alle Bewerber_innen sollten ein grundlegendes Verständnis der Menschenrechte und erste Erfahrungen im Umgang mit menschenrechtlichen Themen mitbringen. Darüber hinaus ist auch spezifisches Hintergrundwissen in dem Programmbereich, für den man sich bewirbt, von Bedeutung:

Wirtschaft und Menschenrechte: Gute Kenntnisse der internationalen Debatten zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte sowie über Klagen gegen Unternehmen auf nationaler Ebene.

Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung:
Gutes Verständnis des internationalen Strafrechts (inkl. extraterritoriale Fälle auf nationaler Ebene) sowie der aktuellen rechtlichen und politischen Debatten über internationale Strafgerichtsbarkeit. Hintergrundwissen zum Thema sexualisierte Gewalt im internationalen Strafrecht ist ein Plus.

Migration: Gute Kenntnis des Europa- und Völkerrechts sowie der einschlägigen flüchtlingsrechtlichen Grundlagen, evtl. praktische Erfahrungen im Bereich des Migrationsrechts oder des Flüchtlingsschutzes.

Sprachen: Exzellente, verhandlungssichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind eine Voraussetzung; Kenntnisse der deutschen Sprache sind erwünscht, aber nicht zwingend für die Teilnahme am Legal-Training-Programm; Kenntnisse anderer Sprachen (z.B. Spanisch, Arabisch, Russisch und Französisch – abhängig von aktuellen Projekten) sind ein Plus.