Litigating Drone Strikes

Challenging the Global Network of Remote Killing

Dokumentation einer Konferenz im ECCHR (Hrsg.)

Mai 2017

Das ECCHR stellt mit “Litigating Drone Strikes: Challenging the Global Network of Remote Killing” eine Dokumentation der Konferenz „Wie der Drohnenkrieg Recht, Kriegsführung und Gesellschaft verändert“ (Oktober 2016) vor. Die Publikation enthält Beiträge internationaler Politik- und Rechtsexperten zu Hintergrund und Folgen des weltweiten Drohnenkriegs.
 
Immer mehr Staaten weltweit nutzen bewaffnete Drohnen, um Luftschläge zu jeder Zeit und an jedem Ort durchführen zu können. Damit verändert sich die Kriegsführung schwerwiegend und nachhaltig. Die USA beispielsweise haben seit 2009 ihr globales Drohnenprogramm so stark ausgeweitet, dass inzwischen tausende Menschen bei Drohnenangriffen getötet worden sind. Dabei nutzen die USA Stützpunkte und Stationen unter anderem in Ramstein (Deutschland), Sigonella (Italien), Afghanistan, Pakistan, Irak, Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Golfstaaten, Dschibuti, Tunesien und Niger.
 
Der Drohnenkrieg der US entwickelt sich außerdem geradezu zum Modell. Weitere Staaten planen oder haben bereits damit begonnen, ähnliche Programme zu etablieren. Noch sind diese Programme zumeist regional beschränkt und nicht weltumspannend angelegt, der Trend zum umfassenden weltweiten Einsatz ist aber nicht zu leugnen.
 
Weltweit formiert sich aber auch Widerstand: Betroffene, Jurist_innen, Aktivist_innen, Journalist_innen und viele andere arbeiten gemeinsam daran, dem globalen Drohnenkrieg ein Ende oder zumindest Grenzen zu setzen.

Download der Dokumentation (Englisch)

ECCHR Litigating Drone Strikes PDF.pdf (3,2 MiB)

Download Vorwort von Wolfgang Kaleck / Andreas Schüller (Deutsch)

Tiefgreifende Bedrohungen durch Drohnen_Kaleck_Schueller.pdf (316,3 KiB)