Alles was Recht ist: Menschen – Staaten – Unternehmen

15. Dezember 2011 - Das ECCHR hat zusammen mit German Watch, MISEREOR, der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Forum Menschenrechte und dem Netzwerk Corportate Accountability am 21. und 22. November 2011 in Berlin eine Konferenz unter dem Titel „Alles was Recht ist: Menschen – Staaten – Unternehmen“ veranstaltet. Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Nichtregierungs-organisationen aus Nord und Süd, Unternehmen, Gewerkschaften und Wissenschaft aus rund 15 Ländern diskutierten die Umsetzung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Guiding Principles on Business and Human Rights), die im Juni 2011 durch den UN-Menschenrechtsrat verabschiedet wurden.

Ziel der Konferenz war es, Handlungsempfehlungen an die deutsche Bundesregierung für die Konkretisierung der staatlichen Schutzpflicht zum Schutz vor Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen zu erarbeiten. Dabei sollte insbesondere der Zugang zu Rechtsmitteln und Wiedergut-machung (remedy) bei Fehlverhalten transnationaler Unternehmen in den Blick genommen werden, um so die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt zu rücken. Die kürzlich veröffentlichte Dokumentation fasst die wesentlichen Ergebnisse der Expertentagung zusammen. Die nationale Debatte hat durch die Diskussionen auf der Konferenz sowie durch die Entwicklungen auf internationaler und europäischer Ebene neue Impulse bekommen.

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