“Tackling the Accountability Gap“: Rechtliche Mittel, um Pestizid-Hersteller zur Verantwortung zu ziehen

Große transnationale Pestizidhersteller wie Bayer, Syngenta und Monsanto vertreiben ihre Produkte weltweit mittels zahlreicher Tochterfirmen. In Europa und Nordamerika ist die Anwendung der Chemikalien streng reguliert. In zahlreichen Ländern des globalen Südens wie etwa in Indien aber sind Anwender und Dritte den negativen Effekten der Pestizide oft schutzlos ausgeliefert.
 
Die verschiedenen nationalen Zulassungsmechanismen und die globale Organisationsstruktur der Chemieunternehmen führen dazu, dass die Hersteller für Schäden an Mensch und Umwelt nur selten zur Verantwortung gezogen zu werden. Dass dies aber durchaus möglich ist, veranschaulicht der Film "Tackling the Accountability Gap", der in Punjab (Indien) gedreht wurde.
 
Das 15minütige Video zeigt auf, welche juristischen Interventionsmöglichkeiten es gegen den Einsatz von Pestiziden gibt. In dem Film erläutern u.a. ECCHR-MitarbeiterInnen verschiedene Optionen, die das öffentliche Recht, das Privatrecht und internationale Gremien wie die Welternährungsorganisation FAO hierfür bieten.