Das ECCHR dokumentiert seine einzelnen Fälle und Aspekte seiner Arbeit so oft es geht auch in Filmen. Diese Videos reichen von Interviews mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und ZeugInnenaussagen über Einschätzungen von MitarbeiterInnen unserer Partnerorganisationen bis zu Veranstaltungsdokumentationen.
 
Die Filme sind auf dieser Website sowie auf dem YouTube Kanal des ECCHR zu sehen.

AKTUELL

ECCHR-Konferenz zum weltweiten Drohnenkrieg

Im Oktober 2016 veranstaltete das ECCHR eine internationale Konferenz zur strafrechtlichen Verfolgung des weltweiten Drohnenkriegs und insbesondere der US-Drohnenangriffe. Die Expert_innen aus Recht, Zivilgesellschaft, Forschung und Journalismus diskutieren ihre Erfarungen im Kampf gegen den Drohnenkrieg und die rechtlichen Schritte in den USA, Pakistan, Großbritannien, den Niederlanden, Italien und Deutschland - darunter den Fall der jemenitischen Familie Bin Ali Jaber.
 
Faisal bin Ali Jaber und zwei Angehörige überlebten im August 2012 einen US-Drohnengriff im Jemen, bei dem die US-Militärbasis Ramstein (Rheinland-Pfalz) eine entscheidende Rolle spielte. Sie haben deswegen Klage gegen die Bundesregierung eingereicht und fordern den Stopp der Drohneneinsätze via Ramstein. Das ECCHR unterstütz sie mit rechtlicher Expertise.
 

Pestizidvertrieb in Punjab, Indien

Im Oktober 2015 reichte das ECCHR mit Partnerorganisationen aus Asien und Europa beim Expertengremium der Welternährung- und der Weltgesundheitsorganisation (FAO und WHO) einen so genannten Monitoring Bericht ein. Die Beschwerde beleuchtet die mangelhafte Kennzeichnung (Labeling), die flächendeckend fehlende Schutzkleidung sowie die unzureichende Schulung von Vertriebspersonen beim Einsatz von Bayer- und Syngenta-Pestiziden in Indien. Im April 2017 diskutierten die UN-Experten den Bericht bei ihrem jährlichen Treffen in Delhi (Indien).
 

Folter unter Assad: Überlebende stellen beim Generalbundesanwalt Strafanzeige gegen syrische Geheimdienstchefs

 
Folter und Exekution von Zivilisten, gezielte Bombardierung von zivilen Einrichtungen und Wohngebieten, – das sind nur einige der Völkerrechtsverbrechen, die alle Parteien im bewaffneten Konflikt in Syrien seit 2011 begangen haben und weiter begehen. Syrische Aktivist_innen dokumentieren die schweren Menschenrechtsverbrechen seit Jahren, um eines Tages die Täter und Verantwortlichen vor Gericht zu bringen.
 
Mit Folterüberlebenden, Anwälten und Aktivisten aus Syrien sowie internationalen juristischen und politischen Experten loteten das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und die Heinrich-Böll-Stiftung am 2. März 2017 in drei Podiumsdiskussionen aus, welche rechtlichen Mittel und Wege im Kampf gegen die Straflosigkeit in Syrien aktuell möglich sind.