Das ECCHR dokumentiert seine einzelnen Fälle und Aspekte seiner Arbeit so oft es geht auch in Filmen. Diese Videos reichen von Interviews mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und ZeugInnenaussagen über Einschätzungen von MitarbeiterInnen unserer Partnerorganisationen bis zu Veranstaltungsdokumentationen.
 
Die Filme sind auf dieser Website sowie auf dem YouTube Kanal des ECCHR zu sehen.

AKTUELL

Unmask the Network of Remote Killing

Im Mai 2017 veranstaltete das ECCHR eine Podiumsdiskussion zum weltweiten Drohnenkrieg. Mit “Litigating Drone Strikes: Challenging the Global Network of Remote Killing” stellte es eine Dokumentation der Konferenz „Wie der Drohnenkrieg Recht, Kriegsführung und Gesellschaft verändert“ im Oktober 2016 vor. Die Publikation enthält Beiträge internationaler Politik- und Rechtsexperten zu Hintergrund und Folgen des weltweiten Drohnenkriegs.

 

Danach präsentierte der preisgekrönte Journalist Pratap Chatterjee, Geschäftsführer von CorpWatch, seinen Bericht DRONE, Inc. Marketing the Illusion of Precision Warfare”. Der Bericht enthüllt private Auftragnehmer, Technologien und Schwachstellen des US-Drohnenkrieges. Das Video "Unmask the Network of Remote Killing" ist eine Dokumentation der ECCHR-Veranstaltung.

 

ECCHR-Konferenz zum weltweiten Drohnenkrieg

Im Oktober 2016 veranstaltete das ECCHR eine internationale Konferenz zur strafrechtlichen Verfolgung des weltweiten Drohnenkriegs und insbesondere der US-Drohnenangriffe. Die Expert_innen aus Recht, Zivilgesellschaft, Forschung und Journalismus diskutieren ihre Erfarungen im Kampf gegen den Drohnenkrieg und die rechtlichen Schritte in den USA, Pakistan, Großbritannien, den Niederlanden, Italien und Deutschland - darunter den Fall der jemenitischen Familie Bin Ali Jaber.
 
Faisal bin Ali Jaber und zwei Angehörige überlebten im August 2012 einen US-Drohnengriff im Jemen, bei dem die US-Militärbasis Ramstein (Rheinland-Pfalz) eine entscheidende Rolle spielte. Sie haben deswegen Klage gegen die Bundesregierung eingereicht und fordern den Stopp der Drohneneinsätze via Ramstein. Das ECCHR unterstütz sie mit rechtlicher Expertise.
 

Pestizidvertrieb in Punjab, Indien

Im Oktober 2015 reichte das ECCHR mit Partnerorganisationen aus Asien und Europa beim Expertengremium der Welternährung- und der Weltgesundheitsorganisation (FAO und WHO) einen so genannten Monitoring Bericht ein. Die Beschwerde beleuchtet die mangelhafte Kennzeichnung (Labeling), die flächendeckend fehlende Schutzkleidung sowie die unzureichende Schulung von Vertriebspersonen beim Einsatz von Bayer- und Syngenta-Pestiziden in Indien. Im April 2017 diskutierten die UN-Experten den Bericht bei ihrem jährlichen Treffen in Delhi (Indien).