Mit Recht gegen die Macht. Unser weltweiter Kampf für die Menschenrechte

Hanser Berlin, September 2015

Von Wolfgang Kaleck

Als jungen Anwalt zieht es Wolfgang Kaleck in die Welt. Im Gepäck hat er Chatwins Patagonien-Buch und berufliche Erfahrungen aus der Nachwendezeit, in der er in Berlin Opfer von Stasi und Neonazis vertrat. In Südamerika trifft er auf Menschen, deren Leben von Gewalt und Folter geprägt sind. Anfangs ist er solidarischer Beobachter, doch dann wird ihm klar, dass er als Jurist tatsächlich eingreifen kann, ob es um ungesühnte Verbrechen aus der Zeit der argentinischen Militärdiktatur geht, um Folter in Guantánamo oder um die Mittäterschaft transnationaler Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen. Dabei agiertKaleck nicht als Einzelkämpfer, sondern innerhalb eines internationalen Netzwerkes von Mitstreitern, die sich für eine bessere, solidarische Welt ohne Folter und Ausbeutung einsetzen – denn der Anwalt von heute ist der Idealist von einst.

 

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