ECCHR-Jahresbericht 2016

Mai 2017

ECCHR (Hrsg.)

Wenn Regierungen auf der ganzen Welt offen zum Rechtsbruch aufrufen und ihre Kritiker_innen ins Gefängnis sperren; wenn westliche Staaten Menschen, die vor Krieg, Elend und Verfolgung fliehen, unrechtmäßig und brutal abwehren oder wenn transnationale Unternehmen unbehelligt Profit vor Menschenleben setzen – dann ist Widerstand notwendig. Das ECCHR tut dies mit juristischen Mitteln und setzt dem Unrecht das Recht entgegen.
 
In welchen Fällen, auf welchem juristischen Weg, mit welchem rechtspolitischen Ziel und mit welchen Partner_innen weltweit wir aktiv sind, dokumentiert der "ECCHR-Jahresbericht 2016".
 
2016 war kein gutes Jahr für die Menschenrechte, umso mehr freuen wir uns über einige Erfolge: Die Strafanzeige gegen den französischen Zementkonzern Lafarge wegen seiner Geschäfte mit dem IS in Syrien zeigte schnell Wirkung und das Unternehmen räumte Fehler ein. Ebenfalls positiv war die Reaktion des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auf die Beschwerde von acht Geflüchteten wegen der gewalttätigen Zurückweisung an der mazedonisch-griechischen Grenze. Und gute Nachrichten gab es endlich auch für die Pakistaner_innen, die wegen eines Fabrikbrands gegen die Textilfirma KiK klagen und denen ein deutsches Gericht Prozesskostenhilfe zusprach.
 
Der Jahresbericht ist illustriert mit Fotos von Mohamed Badarne.
 

Download Jahresbericht 2016

ECCHR Jahresbericht 2016 (5,9 MiB)

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