Internationale Foto-Kampagne in Solidarität mit den Opfern von Ayotzinapa

Mitmachen!

 

Gemeinsam mit Tlachinollan Centro de Derechos Humanos de la Montaña, der Latinstock Foundation und anderen Menschenrechtsorganisationen in Lateinamerika ruft das ECCHR zu einer visuellen Kampagne in Solidarität mit den Studenten auf, die im September dieses Jahres in Iguala, im Bundesstaat Guerrero in Mexiko verschleppt und vermutlich ermordet wurden. 
Für die Foto-Kampagne arrangieren professionelle Fotografen oder Studenten Bilder, auf denen sie mit Banner, Sprachblasen, Einblendungen und anderen visuellen Mitteln ihre Unterstützung für die Studenten und deren Angehörige zum Ausdruck bringen. Die Botschaften sollen dem Einsatz der Familien und Freunde der Opfer von Ayotzinapa, die Wahrheit und Gerechtigkeit in Mexiko fordern, Nachdruck verleihen.
 

In Abstimmung mit Tlachinollan, als Organisation, die die Angehörigen der Opfer vertritt, werden Studenten- und andere Organisationen in Mexiko die Fotos der Kampagne verbreiten. Die Unterstützung durch Stundenten aus anderen Ländern ist für die Menschen in Mexiko von großer Bedeutung, stärkt sie doch ihren Einsatz für Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenrechte.

Bilder in niedriger Auflösung können gesendet werden an:

tlachinollan.difusion@gmail.com
almoca@prodigy.net.mx
fundacion@latinstock.com
lunacornea.ci@gmail.com

© ECCHR, Berlin 2014

Menschenrechte und Geschlecht

11. Dezember 2014, 19:00 Uhr, Humboldt Universität Berlin

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

 

Veranstalter: ECCHR, Deutsches Institut für Menschenrechte, Law & Society Institute Berlin und Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien

 

mit den Autor*innen: Minou Banafsche, Lucy Chebout, Sarah Elsuni, Matthias Lehnert, Ulrike Lembke (Hrsg.), Tillmann Löhr, Katja Rodi, Beate Rudolf, Friederike Wapler und Anna von Gall (ECCHR)

 

Gleichheit ist die unverzichtbare Basis für den Genuss der Menschenrechte aller – ohne sie können Menschenrechte keine auch nur annähernd universelle und damit letztlich gar keine Geltung beanspruchen. Trotzdem spielen die Gleichberechtigung der Geschlechter und das Verbot der Geschlechtsdiskriminierung als wesentliche Facetten von Gleichheit im deutschsprachigen Menschenrechtsdiskurs jenseits von „Frauenrechten“ kaum eine Rolle. Der Band erschließt erstmals systematisch das Feld der Intersektionen von Menschenrechts- und Geschlechterfragen.

Austellung: "The Secret of Return"

bis 30. April 2015, ECCHR-Büros in Berlin

Veranstalter: ECCHR (Zossener Str. 55-58, 10961 Berlin)

 

Mit seinen Gemälden, Installationen und Performances erkundet Nghia Nuyen die philosophische Dimension des Individuellen und damit des Politischen. Nuyen floh im Alter von 14 Jahren mit seiner Familie aus Saigon, wurde vom Schiff ‚Cap Anamur’ des ‚Deutsche Notärzte e.V.’ aufgenommen und ist seit 1981 in Deutschland beheimatet. Als Künstler inszeniert er die Überquerung eines Gewässers und gibt damit seiner Erfahrung von Flucht eine ritualisierte Dimension.

 

Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr

Viele Hürden, wenig Haftung: Wie können Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen ihre Rechte in Deutschland einklagen?

04. November 2014, 12:30 bis 18:30, Humboldt-Universität, Berlin

Veranstalter: ECCHR, European Coalition for Corporate Justice, CorA Netzwerk für Unternehmensverantwortung

 

Hindernisse, Lücken, Schwierigkeiten: Opfer von Menschenrechtsverletzungen im Ausland stellen immer wieder fest, dass sie ihre Rechte in Deutschland nicht einklagen können – selbst wenn deutsche Unternehmen an den Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind.

 

Aktuelle Studien wie "Unternehmen zur Verantwortung ziehen - Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen" von Brot für die Welt, ECCHR und MISEREOR sowie der European Coalition for Corporate Justice (ECCJ) und von Amnesty International dokumentieren, woran Geschädigte in unterschiedlichen Ländern scheitern, wenn sie gegen Unternehmen vor Gericht ziehen. Wie auch andere Menschenrechtsorganisationen und Juristen empfehlen sie konkrete Reformen, um die Rechtsschutzmöglichkeiten zu verbessern.

 

Mögliche rechtliche und politische Lösungsansätze wollen wir auf unserer Konferenz diskutieren.

Deutschlands Verantwortung für den US-Drohnenkrieg im Jemen

15. Oktober 2014, 19:00 Uhr, ECCHR Berlin

Veranstalter:ECCHR und Reprieve (London)

 

Faisal bin Ali Jaber, verlor zwei Angehörige in einem Drohnenangriff im Jemen
Kat Craig, Reprieve
Andreas Schüller, ECCHR

 
Fünf Raketen, abgefeuert von US-Drohnen, schlugen am Abend des 29. August 2012 in Khashamir im Osten des Jemen ein. Faisal bin Ali Jaber war wie viele andere aus seiner Großfamilie zu einer Hochzeit in sein Dorf gereist. Er überlebte den Drohnenangriff, sein Schwager und sein Neffe aber wurden von den Raketen getötet, andere Verwandte sind bis heute traumatisiert. Eingebunden in den Drohnenangriff war der US-Militärstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz. Doch die Bundesregierung weist bisher jede Verantwortung für den Tod von Zivilisten im US-Drohnenkrieg zurück.

 

Faisal bin Ali Jaber berichtet über den Drohnenangriff ebenso wie über seine Aktivitäten in den USA und Europa, um Drohnenangriffe in seiner Heimatregion zu beenden.

 

Kat Craig, Legal Director der internationalen Menschenrechtsorganisation Reprieve (London), vertritt jemenitische und pakistanische Angehörige von Opfern des Drohnenkriegs. Sie spricht über rechtliche Schritte jemenitischer Kläger in verschiedenen Ländern.

 

Andreas Schüller, Leiter des Bereichs Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung des ECCHR, analysiert die verfassungsrechtliche Verantwortung Deutschlands für die Nutzung der US-Air Base Ramstein bei Drohnenangriffen.

 

Die Veranstaltung findet in Englisch statt.

 

Wir bitten um Anmeldung unter info@ecchr.eu und freuen uns auf Ihr Kommen.

Being a Radical Female Lawyer: Challenges and Vision

13. October 2014, 19:00 to 21:00, ECCHR office, Berlin

Organized by: ECCHR, Bertha Foundation

 

Introduction:
Wolfgang Kaleck, Secretary General ECCHR, and Jennifer Robinson, Bertha Foundation

 

A Discussion with:

Alejandra Ancheita, Executive Director, Proyecto de Derechos Económicos, Sociales y Culturales (ProDesc), Mexico
Lisa Chamberlain, Deputy Director, Centre for Applied Legal Studies (CALS), South Africa
Nomzamo Zondo, Director of Litigation, Socio-Economic Rights Institute (SERI), South Africa
Isha Khandelval, Bertha Fellow Lawyer, Jagdalpur Legal Aid Group, India
Julia Duchrow, Head Legal Advisor, Human Rights and Peace Desk, Brot für die Welt, Germany

Das Recht der Schwächeren: Argentinien, Guatemala, Sri Lanka und Irak - Strategien im Kampf gegen die Straflosigkeit

23. September 2014, 17:00 bis 21:00, Humboldt-Universität Berlin

Veranstalter: medico international, ECCHR, Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte der Humboldt Universität

 

Ob Menschenrechtsverbrechen aufgeklärt und juristisch verfolgt werden, ist weniger Frage der Beweislage, als eine Frage der Macht. Juristinnen und Juristen nutzen deshalb nicht nur geschickt die Spielräume der nationalen (Sieger-)Justiz, um widrige Machtkonstellationen zu unterlaufen. Sie initiieren auch Prozesse vor nationalen Gerichten anderer Staaten oder fordern von internationalen Institutionen die Strafverfolgung vergangenen Unrechts ein.


Anhand emblematischer Beispiele juristischer Aufarbeitungsprozesse untersuchen wir, mit welchen Rechtsinstrumenten und Strategien Straflosigkeit national und international erfolgreich bekämpft werden kann. Wann scheitert der juristische Weg an politischer Macht? Welche Entwicklungen nimmt das Weltrechtsprinzip aktuell? Und was bedeutet das für die Praxis transnationaler Menschenrechtsarbeit?

Interdisziplinäre Fachseminare zum Istanbul-Protokoll

05./06. Juli und 26./27. Juli 2014: Düsseldorf und München

Anmeldung ab jetzt!

 

Etwa 30 Prozent der Flüchtlinge, die Westeuropa erreichen, sind Opfer schwerer Gewalt. Sie leiden oft unter schweren psychischen und teileweise auch körperlichen Symptomen. In Asylverfahren sind ärztliche und psychotherapeutische Gutachten jedoch selten gefragt. Eine Strafverfolgung der Täter wird trotz des Weltrechtsprinzips der Antifolterkonvention kaum versucht.

 

Die Professur für Ethik in der Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und das Behandlungszentrum für Folteropfer (bzfo) bieten gemeinsam mit der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum (mfh) im Sommer 2014 eine Reihe interdisziplinärer Fachseminare zur Untersuchung und gerichtsverwertbaren Dokumentation von Folter und anderer schwerer Misshandlung an.

Unternehmen zur Verantwortung ziehen: Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen

3. Juli 2014, 16:30, Brot für die Welt, Berlin

Veranstalter: Brot für die Welt, ECCHR, Misereor

 

Internationale Freihandelsabkommen und nationale Gesetze erleichtern Unternehmen den weltweiten Zugang zu Märkten und Rohstoffen. Den negativen Auswirkungen dieser Investitionen stehen die Betroffenen mangels effektiver juristischer oder sonstiger Beschwerdemechanismen oft schutzlos gegenüber. Die aktuelle Rechtslage in Deutschland und der EU macht es nahezu unmöglich, hier ansässige Unternehmen für ihre Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen in Drittländern haftbar zu machen. Welche tatsächlichen und rechtlichen Hindernisse im Einzelnen bestehen, analysierenBrot für die Welt, MISEREOR und ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights e.V.) anhand der gemeinsamen Studie„Unternehmen zur Verantwortung ziehen: Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen“.

Von Berlin nach Buenos Aires

28. April 2014, 19.00 Uhr, ECCHR-Büro

Mit: Jeanette Erazo Heufelder (Potsdam), Wolfgang Kaleck (ECCHR)

 

Ellen Marx, deutsch-jüdische Emigrantin und Mutter der Plaza de Mayo, gelang 1939 die Flucht von Deutschland nach Argentinien. Als nach dem Militärputsch 1976 ihre 28-jährige Tochter Nora verschwand, begann für sie eine lebenslange Suche. Jeanette Erazo Heufelder stellt die Lebensgeschichte von Ellen Marx vor. Wolfgang Kaleck, Generalsekretär des ECCHR, der eng mit Ellen Marx zusammenarbeitete, spricht über die Fälle des Verschwindenlassens von Nachkommen deutsch-jüdischer Flüchtlinge, die er als Sprecher der Koalition gegen Straflosigkeit 1999 im Auftrag ihrer Angehörigen bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg Fürth einreichte.

 

Wir bitten um Anmeldung unter

Finissage: Impressionen einer Diktatur & Chile Ayer-Hoy

10. April 2014, 19:00 Uhr, ECCHR-Büro

Finissage:

„Impressionen einer Diktatur“ von José Giribas,
„Chile Ayer-Hoy “ von Federico Zukerfeld und Loreto Garín Guzmán,
und einem Gespräch mit dem argentinisch-chilenischen Künstlerpaar,

Die graphische Installation des argentinisch-chilenischen Künstlerpaares Federico Zukerfeld und Loreto Garín Guzmán von der Gruppe Etcetera basiert auf dem faschistischen Propagandawerk "Chile Gestern Heute", das 1975 in Chile unter der Militärdiktatur von Augusto Pinochet erschien. Beide Künstler werden über ihre Arbeit und ihr künstlerisches Selbstverständnis sprechen, insbesondere die Philosophie ihrer künstlerischen Interventionen. Als Koordinatoren der Gruppe Etcetera haben sie eng mit der argentinischen Menschenrechtsorganisation H.I.J.O.S. zusammengearbeitet und die sogenannten “escraches” entwickelt – Akte öffentlicher Denunziation als Form von sozialer Gerechtigkeit, die nicht den staatlichen Justizorganen überlassen werden soll.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Wir bitten um Anmeldung unter

Veranstaltungsreihe Forensis: „Wenn Gräber reden“

6. April 2014, 15:00 Uhr, Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Mit: Markus A. Rothschild, Wolfgang Kaleck (ECCHR)

Die langen Schatten der Operation Condor in Argentinien, Brasilien und Chile

3. April 2014, 19:00 Uhr, Ibero-Amerikanisches Institut, Berlin

Podiumsdiskussion mit Dr. Flávio Aguiar (brasilianischer Journalist und Schriftsteller), Dr. Winfried Hansch (Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V.), Wolfgang Kaleck (ECCHR), Petra Schlagenhauf (Anwältin, FDCL e.V.), Moderation: Dr. Werner Würtele (LAF).

Ort: Ibero-Amerikanisches Institut PK, Simon Bolivar Saal, Potsdamer Str. 37, 10785 Berlin | Veranstaltung öffentlich, ohne Anmeldung | Sprache: deutsch

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Lateinamerika-Forum Berlin/Foro de las Américas Berlín e.V. und Ibero-Amerikanisches Institut PK im Rahmen der Nunca Mais Brasilientage.

Veranstaltungsreihe Forensis: „Drohnen: das Unsichtbare sichtbar machen“

30. März 2014, 15:00 Uhr, Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Mit: Shahzad Akbar (Foundation for Fundamental Rights, Pakistan), Andreas Schüller (ECCHR); Moderation: Silvia Fehrmann

Veranstaltungsreihe Forensis: “Forensik und Menschenrechtsverbrechen”

16. März 2014, 15:00 Uhr, Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Mit: Wolfgang Kaleck (ECCHR), Anselm Franke; Moderation: Silvia Fehrmann

Geht Frieden ohne Gerechtigkeit und Demokratie? Die kolumbianische Gewerkschaft Sinaltrainal zum Friedensprozess in Kolumbien

13. März 2014, 18 Uhr, Haus der IG Metall, Berlin

Mit: Edgar Paez, internationaler Sekretär der kolumbianischen Gewerkschaft Sinaltrainal; Veranstalter: Arbeitskreis Internationalismus, ECCHR, Kolumbienkampagne, Forschungs- und Dokumentationszentrum Lateinamerika

Personal and legal perspectives on targeted killings by drones in Pakistan

Monday, 17 February 2014, at 19h, ECCHR offices

organized by ECCHR & Reprieve

with:
Noor Khan, FATA, Pakistan
Noor Behram, journalist, Pakistan
Shahzad Akbar, Foundation for Fundamental Rights, Pakistan
Jennifer Gibson, Reprieve
Andreas Schüller, ECCHR

Drone strikes in Pakistan have killed countless civilians. The discussions about the use of drones and their political, ethical, moral and legal dimensions have reached the American and European public, parliaments, media, science and judiciaries. However, little is known about the situation of the local population in the affected area of the Federally Administered Tribal Areas (FATA) on the Pakistani-Afghani border. Three speakers from Pakistan, Noor Khan, Noor Behram and their lawyer Shahzad Akbar, will talk about their personal experiences with drone strikes. They will share their views about the local circumstances and daily life in which drone strikes interfere. They will explain how to document individual strikes and how they have attempted to enforce their rights before the courts. Jennifer Gibson will then put the Pakistani perspective into the broader international advocacy and litigation framework. She will present developments within the US, Europe and on the international level as to the legality and perspectives of the use of drones for targeted killings. Andreas Schüller will lead through the event and comment on the German Federal Prosecutor’s ceased investigation of one specific drone strike in Pakistan.

R.S.V.P.:


The event will take place in English.

More information on Reprieve’s and ECCHR’s work on drones:
http://www.reprieve.org.uk/investigations/drones/
http://www.ecchr.de/index.php/drones.html

The Responsibility of UK Officials for War Crimes Involving Systematic Detainee Abuse in Iraq from 2003-2008

15. Januar 2014, 19 Uhr, ECCHR-Büro

Public Interest Lawyers, ECCHR

Hintergrund:
Am 10. Januar 2014 wird das ECCHR zusammen mit Public Interest Lawyers (PIL) aus Birmingham, Großbritannien, beim Büro der Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs (OTP) in Den Haag eine Strafanzeige gegen hochrangige britische Offizielle einreichen. Wir verbinden damit die Forderung nach Aufnahme von völkerstrafrechtlichen Ermittlungen gegen hochrangige britische Militärs sowie die ehemaligen britischen Verteidigungsminister und Staatssekretäre im Verteidigungsministerium wegen systematischer Folter und Misshandlung von irakischen Gefangenen durch Angehörige des britischen Militärs zwischen 2003 und 2008. Auf der Veranstaltung werden wir nähere Einzelheiten vorstellen.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
 
mit:
Professor William Schabas, Professor für Völkerrecht an der Universität Middlesex und Autor von ‘The International Criminal Court: A Commentary on the Rome Statute’
Wolfgang Kaleck, Gründer und Generalsekretär, ECCHR
Phil Shiner, Gründer und Anwalt, Public Interest Lawyers