Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen?

Schlatterhaus, Großer Saal, Österbergstraße 1, Tübingen, 25. April 2013, 20.00 Uhr

Andreas Seifert diskutiert mit Reiner Tegtmeyer, Asti Roesle, Miriam Saage-Maaß und Anna v. Gall

Am 2. Mai 2011 überfiel ein Einsatzkommando von Sicherheitskräften ein Dorf im Norden der Demokratischen Republik Kongo. Die Polizei- und Militärkräfte misshandelten, vergewaltigten und nahmen Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes willkürlich fest. Diesem Vorfall war ein Konflikt zwischen den Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern und dem dort ansässigen Unternehmen Siforco S.A.R.L. vorausgegangen. Die Firma war ihren vertraglichen Verpflichtungen, Sozialprojekte in den Regionen zu realisieren, nicht nachgekommen. Zu diesem Zeitpunkt war Siforco S.A.R.L. noch ein Tochterunternehmen der schweizerisch-deutschen Danzer Group, das Tropenhölzer in der heutigen Demokratischen Republik Kongo eingeschlagen hat.
 
Zusammen mit Global Witness und Greenpeace hat das ECCHR die Verantwortung des Mutterunternehmens in Deutschland für die Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo untersucht. Dieses Ergebnis soll vorgestellt und diskutiert werden.

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