Responsible Sourcing - Baumwolle ohne Zwangs- und Kinderarbeit

Ethical Fashion Show Berlin (ewerk), 16. Januar 2013

Mit Berndt Hinzmann, Umida Niyazova, Claudia Kersten, Dr. Miriam Saage-Maaß

Schmutzige Geschäfte mit dem weißen Gold? Jedes Jahr werden in Usbekistan Millionen Kinder und Erwachsene vom Staat gezwungen, wochenlang unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen Baumwolle zu ernten. Usbekistan ist einer der größten Baumwollexporteure weltweit und ein Großteil der dort geernteten Baumwolle gelangt direkt oder über den asiatischen Markt nach Europa einschließlich Deutschland. Jeder Verbraucher in Deutschland muss daher davon ausgehen, dass auch er Textilien trägt oder verwendet, die direktes Produkt moderner Sklaverei sind.
 
Die Diskussionsteilnehmer und -teilnehmerinnen wollen über Zwangs- und Kinderarbeit in der Baumwollindustrie informieren und diskutieren, wie Handel und Einzelhandel verantwortungsbewusst und nachhaltig Baumwolle beziehen können. Welche Rolle spielt dabei die Zertifizierung von Baumwolle? Welche Sorgfaltspflichten obliegen den Unternehmen? Was kann die Politik tun? Anhand dieser Fragen sollen Lösungsansätze entwickelt und diskutiert werden.
 
ECCHR und das INKOTA-netzwerk stellen zudem einen Kurzfilm zum Thema Baumwolle aus Usbekistan vor, produziert von “ecofilm - sustainable film production”.
 
Als Referenten und Referentinnen stehen zur Verfügung:
Berndt Hinzmann, Referent für Kampagnen- und Bildungsarbeit, INKOTA-netzwerk
Umida Niyazova, Direktorin des Uzbek-German Forum for Human Rights (UGF)
Claudia Kersten, Marketing Director, Global Organic Textile Standard (GOTS)
Dr. Miriam Saage-Maaß, Stellvertretende Legal Director, European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)
 
Veranstaltungsort:
ewerk
Wilhelmstraße 43
10117 Berlin-Mitte
Halle C
 
Für eine kurze Anmeldung möglichst bis zum Montag, den 14. Januar 2013 an wären wir Ihnen sehr dankbar. Wir freuen uns, Sie zu sehen!

Zurück