Medien der Rechtsprechung

ECCHR-Büro, 15. September 2011, 19.30 Uhr

Mit Alexandra Kemmerer und Markus Krajewski

Die Medien der Rechtsprechung bilden den letzten großen Themenkomplex, mit dem sich Cornelia Vismann (1961-2010), Professorin für Geschichte und Theorie der Kulturtechniken an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar befasst hat. Was hat der Tisch im Gerichtssaal verloren? Wodurch unterscheiden sich Theater und Gericht? Mit welcher Stimme spricht der Übersetzer? Welche Bedeutung hat das Schweigen? Die Autorin entfaltet in diesem Buch die historische Genese der Objekte und Prozesse: anhand verschiedenartiger Quellen, von Filmen über literarische Texte bis hin zu architektonischen Anordnungen, werden die Verfahren und die Medien der Rechtsprechung einer eingehenden Analyse unterzogen. Weit davon entfernt, bloße Hilfsmittel der Wahrheitsfindung zu sein, greifen sie in das Verfahren ein.
 
Alexandra Kemmerer ist Rechtsanwältin und wissenschaftliche Koordinatorin am Wissenschaftskolleg zu Berlin, Forschungsverbund Recht im Kontext, sowie freie Publizistin, so unter anderem für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
 
Markus Krajewski, Kulturwissenschaftler und Medienhistoriker, ist seit 2008 Juniorprofessor für Mediengeschichte der Wissenschaften an der Bauhaus-Universität Weimar.
 
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