Internationale Strafjustiz und Afrika – Der Fall Hissène Habré

ECCHR-Büro, 1. Dezember 2011, 18.00 Uhr

Mit Jacqueline Moudeïna

Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Josef Sayer (Misereor) und Dr. Julia Duchrow (Brot für die Welt) wird Wolfgang Kaleck (ECCHR) mit Jacqueline Moudeïna das Strafverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten des Tschad, Hissène Habré, diskutieren.

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FrauenStimmen gegen Gewalt

ECCHR-Büro, 21. November 2011, 18.30 Uhr

Mit Adalinda Gutierrez

Gewalt gegen Frauen ist tagtägliche Wirklichkeit. Sie trifft Frauen jeder Kultur, jeder Hautfarbe, jeder Einkommenshöhe – und auch unabhängig von ihrem Bildungsstand.

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Ausstellung und ECCHR-Büroparty

ECCHR-Büro, 12. November 2011, ab 19.00 Uhr

„Auch Bäume können fliegen“
Videoarbeiten, Installationen und Bilder der argentinisch-armenischen Künstlerin Silvina Der-Meguerditchian zum Völkermord an den Armeniern und zur türkisch-armenischen Annäherung.

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Internationale Terrorismusbekämpfung und geheimdienstliche Zusammenarbeit

ECCHR-Büro, 31. Oktober 2011, 19.00 Uhr

Mit Amnesty International, Human Rights Watch und ECCHR

Aus Anlass der Anhörung Deutschlands vor dem UN-Antifolterkomitee am 4. und 8. November 2011 in Genf laden Amnesty International, Human Rights Watch und ECCHR zu einer gemeinsamen Präsentation ein.

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Palestine at the United Nations: Recent developments and their implication for strategic human rights litigation and accountability

ECCHR-Büro, 19. Oktober 2011, 18.30 Uhr

With Mr. Raji Sourani

Raji Sourani is Gaza’s foremost human rights lawyer, and the founder and director of the Palestinian Center for Human Rights (PCHR). Sourani advocates strict adherence to international standards for the Israeli government and the Palestinian authorities and is an outspoken critic of human rights violations committed by both sides.

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Medien der Rechtsprechung

ECCHR-Büro, 15. September 2011, 19.30 Uhr

Mit Alexandra Kemmerer und Markus Krajewski

Die Medien der Rechtsprechung bilden den letzten großen Themenkomplex, mit dem sich Cornelia Vismann (1961-2010), Professorin für Geschichte und Theorie der Kulturtechniken an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar befasst hat. Was hat der Tisch im Gerichtssaal verloren?

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Compensation for Massive Violations of Human Rights: Contemporary Relevance and Challenges to State Immunity

The Hague University of Applied Sciences, 12 September 2011, 6.30 p.m

With Michael Bothe, Martin Klingner and Axel Hagedorn

The topic of compensations has received increased attention in the context of gross human rights violation and the multiplication of international courts and tribunals. The current case of Germany against Italy, Greece intervening, before the International Court of Justice (Jurisdictional Immunities of the State) highlights the problems and tensions arising in the enforcement of historical claims in an international setting, and potential conflict between rights and immunities.

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Wirtschaftsunternehmen und die argentinische Militärdiktatur

ECCHR-Büro, 4. Juli 2011, 19.00 Uhr

Mit Rosa Roisinblit, Estela Schindel und Wolfgang Kaleck

Die Verbrechen der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) sind derzeit Gegenstand zahlreicher laufender Strafverfahren vor argentinischen Gerichten. Die etwa 150 Verurteilungen seit 2005 betreffen bisher in erster Linie die Militärs, Polizisten und Geheimdienstler. Zunehmend wird in der argentinischen Gesellschaft jedoch die Verantwortung ziviler und ökonomischer Akteure diskutiert.

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10 Jahre nach dem 11. September 2001: Wie weiter?

Passionskirche / Berlin-Kreuzberg, 29. Juni 2011, 9.00-18.30 Uhr

Fachkonferenz von Amnesty International und dem ECCHR

Die Ereignisse des 11. September 2001 ermöglichten es den westlichen Staaten, ihre Terrorbekämpfungs-Maßnahmen radikal umzugestalten. Die Konferenz setzt sich mit diesen Veränderungen auseinander. Sie soll aufzeigen, wie der „War on Terror“ neue Bereiche unseres Alltags verändert, und die Schwierigkeiten derer beschreiben, die sich für Menschenrechte einsetzen.

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Afrika vor dem großen Sprung

ECCHR-BÜRO, 19. April 2011

Mit Dominic Johnson

Dominic Johnson, Afrika-Redakteur der taz und Autor des gleichnamigen Buches, liest und diskutiert über die Zukunft Afrikas im 21. Jahrhundert und die Frage, welche Impulse nach Jahrzehnten von Krieg und Krise in Afrika selbst entstehen, um den rapiden gesellschaftlichen Veränderungen des Kontinents gerecht zu werden.

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Arbeit an der Grenze – Feminizide und Maquilas an der Nordgrenze Mexikos

Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, 7. März 2011, 19.00 Uhr

Mit Imelda Marrufo, Andrea Medina und Elisabeth Tuider

Am 8. März 2011 jährt sich der Internationale Frauentag zum hundertsten Mal. Seine Tradition geht auf die Arbeiterinnenbewegung um 1900 zurück. Die Frauen, die 1911 gemeinsam auf die Straße gingen, forderten neben politischer Teilhabe vor allem Arbeitsschutzgesetze. Heute ist die Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein weiteres, wichtiges Anliegen des Internationalen Frauentages.

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Präsentation der ECCHR-Publikation: Blacklisted: Targeted Sanctions, Preemptive Security and Fundamental Rights

Garden Court Chambers, London , 21. Februar 2011, 18.30 Uhr

Mit Gavin Sullivan, Ben Hayes, Bill Bowring, Anne McMurdie, Henry Miller, Eric Metcalfe sowie Mark Muller

Blacklisted setzt sich kritisch mit den auf die Finanzierung des Terrorismus abzielenden Sanktionen ('targeted sanctions') der Vereinten Nationen und der EU nach dem 11. September auseinander. Die Listen sind formal darauf ausgerichtet, ökonomische Aktivitäten von terroristischen Gruppierungen zu unterbinden, indem deren Mitglieder kriminalisiert und ihr Zugang zu finanziellen Mitteln eingeschränkt wird. Die Listen wurden aber angesichts ernster rechtlicher Bedenken insbesondere vor dem Europäischen Gerichtshof stark angegriffen und auch wissenschaftlich und politisch wegen zunehmender Zweifel an ihrer Legalität und Effektivität kritisiert.

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