ECCHR FEIERTE BÜROEINWEIHUNGSPARTY

BEIRATSMITGLIEDER DISKUTIERTEN KÜNFTIGE ARBEIT

Hady Sy "Not for Sale"
Hady Sy "Not for Sale"
Der 21. November 2009 war ein wichtiger Tag für das ECCHR. Generalsekretär Wolfgang Kaleck stellte die Organisation und ihren bisherigen Werdegang vor. Für die Zukunft kündigte Kaleck an, dass das ECCHR in den Bereichen Universelle Justiz, Gender, Wirtschaft und Terrorismusbekämpfung arbeiten, sich aber auch den Problemen von Flüchtlingen an der Südgrenze der EU widmen werde.

Michael Ratner vom ECCHR-Vorstand, fasste die wichtigsten Aktivitäten des amerikanischen Center for Constitutional Rights, dessen Präsident er ist, zusammen. Er sprach außerdem über die Antiterrorismusmaßnahmen der Bush-Administration und beurteilte Präsident Obamas Schritte in diesem Punkt kritisch. Gerade wegen der Vorbildfunktion der USA sei es wichtig, dass diese das Foltersystem der Bush-Jahre strafrechtlich verfolge. Die USA hätten die Uhr in Sachen Menschenrechte um mehrere hundert Jahre zurückgedreht.

Im Anschluss diskutierten die ECCHR-Beiratsmitglieder Professor Florian Jeßberger von der Humboldt Universität, Dr. Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, sowie Reed Brody, Sprecher von Human Rights Watch Brüssel, unter Moderation von ECCHR-Programmdirektorin Dr. Miriam Saage-Maaß über die Perspektiven juristischer Menschenrechtsarbeit.

Danach eröffnete der Künstler Hady Sy seine Ausstellung in den Räumen des ECCHR. "Not for Sale" sind die Röntgenaufnahmen von Kleinwaffen seit dem Ersten Weltkrieg, die, mit sparsamen Daten versehen, dem Betrachter nicht nur ihr Innenleben, sondern auch ihre Einsatzgebiete verraten. 

Einen ausführlichen Bericht über die Nachmittagsveranstaltung finden Sie hier.

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