Das Institut für juristische Intervention

Dialog mit sozialen Bewegungen und Kultur

Das ECCHR verortet sich an einer Schnittstelle zwischen Recht, Aktivismus und Kunst. Wir setzen gezielt auf den interdisziplinären Dialog und die Kooperation mit sozialen Bewegungen, Kunstschaffenden und Wissenschaftler_innen. Die potentielle subversive Kraft von Kunst und Kultur begreifen wir als Chance, Menschen zu erreichen, ihren Blick für das Unrecht zu schärfen und ihren Standpunkt zu verändern. In der Zusammenarbeit mit Aktivist_innen wollen wir den Betroffenen von aktuellem und vergangenem Unrecht eine Plattform bieten, um gehört zu werden, und (vergessene) Konflikte kollektiv aufzuarbeiten.

Berlin

Das Institut für juristische Intervention

Gedächtnis und Gerechtigkeit

Gedächtnis

Im interdisziplinären, epochen- und länderübergreifenden Austausch diskutierten Künstler_innen, Jurist_innen und Aktivist_innen aus der ganzen Welt über die juristische, politische und gesellschaftliche Aufarbeitung von Massenverbrechen sowie über die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure.

Berlin

Das Institut für juristische Intervention

Koloniales Erbe

(Post-)Kolonialismus

Für die Akademie der Künste kuratierte das ECCHR ein Symposium zu postkolonialen Kritiken am Recht. Im Fokus standen juristische Interventionen gegen (post-)koloniales Unrecht und die Forderungen nach Reparationen sowohl aus rechtstheoretischer und praktischer Perspektive als auch in künstlerischer Betrachtung und Aufarbeitung.

London

Das Institut für juristische Intervention

3D-Simulation: Der Brand beim KiK-Zulieferer Ali Enterprises

Textilindustrie

Das knapp 18-minütige Video von Forensic Architecture zeichnet detailliert nach, wie wenig Treppen, Notausgänge, Feuerlöscher und Alarmsirenen es in der Fabrik gab. Der mangelhafte Brandschutz beim Zulieferer des deutschen Textilunternehmens KiK führte dazu, dass 260 Arbeiter_innen qualvoll starben.

Namibia

Das Institut für juristische Intervention

Deutsche Verantwortung für (post-)koloniales Unrecht

Völkermord

Im Nachklang des Symposiums "Koloniales Erbe" in Januar 2018 in Berlin wurde eine ECCHR-Delegation zu Gedenkfeierlichkeiten an den Völkermord in Namibia (1904-1908) eingeladen. Das ECCHR spricht mit Betroffenen (post-)kolonialen Unrechts über ihren Kampf um die Anerkennung ihrer Rechte und ihre Erwartungen an die Bundesregierung.