Publikation

Menschenrechte als Kompass in und aus der Covid-19-Krise

Der Kampf gegen Covid-19 braucht in allen Bereichen eine klare Orientierung an Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten. Amnesty International, Brot für die Welt, die Gesellschaft für Freiheitsrechte und das ECCHR zeigen in einer gemeinsamen Analyse die menschenrechtlichen Rahmenbedingungen und den Handlungsbedarf für eine rechtsstaatliche, transparente und kohärente Politik im Kontext von Covid-19 auf.

Tschetschenien - Repression - LGBTQ*

Verfolgung von LGBTQ* in Tschetschenien

NGOs reichen Strafanzeige in Deutschland ein

Über 150 LGBTQ* wurden seit 2017 in Tschetschenien gewaltvoll verfolgt, inhaftiert, gedemütigt und gefoltert. Diese gezielte Verfolgung kann als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewertet werden. Darum reichten das ECCHR und das Russian LGBT Network/Sphere Foundation im Februar 2021 beim Generalbundesanwalt eine Strafanzeige gegen fünf tschetschenische Tatverdächtige wegen Völkerrechtsverbrechen ein. Unsere Forderungen: Untersuchungen und Haftbefehle gegen die Täter.

Publikation

ECCHR-Jahresbericht 2020

Dass 2020 kein einfaches Jahr war, ist klar. Dennoch können wir vom ECCHR neben den Herausforderungen der vergangenen Monate auch auf Erfolge zurückblicken. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Jahresbericht lesen und entdecken, was wir 2020 geleistet haben – mit vielfältiger Unterstützung.

Cover JB 2020

Kunst - Menschenrecht - Gespräche

ECCHR EXPLORE

ECCHR EXPLORE ist eine interaktive Plattform, die spielerisch dazu auffordert, in den Diskurs um Kunst und Menschenrechte einzusteigen. Mit den Designern von metasphere entwickelten wir EXPLORE, wo Podcasts und Veranstaltungen hörbar und mit-lesbar gemacht werden.

Interface ECCHR EXPLORE © metasphere

Syrien - Folter - Deutschland

Syrien-Prozess in Koblenz

Urteilsverkündung im Fall Eyad A. | Erweiterung der Anklage Anwar R.

Im Al-Khatib-Prozess verurteilte das Oberlandesgericht Koblenz am 24. Februar Eyad A. wegen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit in 30 Fällen zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren. Damit wird erstmals ein ehemaliger Angehöriger des syrischen Geheimdiensts für Völkerrechtsverbrechen verurteilt. Zudem entschied das Gericht am 17. März, die Anklage im Fall Anwar R. auszuweiten: Sexualisierte Gewalt in der Al-Khatib-Abteilung wird nun als Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhandelt – und nicht wie bisher als Einzelfälle.

Stellungnahme

Das Ringen um den Covid-Impfstoff

Soziale Menschenrechte haben Vorrang vor geistigem Eigentum

Das globale Menschenrecht auf Gesundheit muss über dem Schutz geistiger Eigentumsrechte stehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat potentielle Covid-19-Impfstoffe als globales öffentliches Gut bezeichnet. Dennoch missachtet die deutsche Regierung aktuell ihre menschenrechtlichen Pflichten. In seiner Stellungnahme argumentiert das ECCHR: Menschenrechtliche, global geltende Maßstäbe müssen die deutsche Politik bestimmen – und nicht die Profitinteressen transnationaler Pharmaunternehmen oder eine egoistische „first come first serve“-Mentalität zugunsten der eigenen Bevölkerung.